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Rathenow Echt sportlich: Bürgelschule ausgezeichnet
Lokales Havelland Rathenow Echt sportlich: Bürgelschule ausgezeichnet
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15:33 21.10.2019
Die Bürgelianer Ingo Drawert, Lars Rausch, Schulleiter Michael Hohmann und Faye Riedel (v.l.) nach der Preisverleihung in Potsdam. Quelle: Foto: Privat
Potsdam

Die Rathenower Bürgelschule darf sich über den zweiten Platz im Wettbewerb um die „Sportlichste Schule“ in Brandenburg freuen. Am Montagvormittag nahm Schulleiter Michael Hohmann gemeinsam mit Sportlehrer Ingo Drawert sowie den Schülern Lars Rausch und Faye Riedel die Auszeichnung von Brandenburgs Sportministerin Britta Ernst in Potsdam entgegen.

„Wir sind stolz und glücklich über diese gute Platzierung. Natürlich hätten wir gern gewonnen, aber für eine kleine Schule wie unsere ist das ein beachtlicher Erfolg“, erklärte Michael Hohmann nach der Preisverleihung. Im Rahmen der Schulsportehrung waren die zehn sportlichsten Schulen des Landes eingeladen.

Den Titel und ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro holte sich die Freiherr-von-Rochow-Schule in Pritzwalk (Prignitz). Platz drei und 500 Euro gingen an das Evangelische Gymnasium Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark). Die Bürgelschule darf sich über 1000 Euro freuen. Das Geld darf für Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote eingesetzt werden.

KK 3000 –Lauf gegen Krebs –gewürdigt

In ihrer Begründung hatte die Jury den KK 3000 – der Lauf gegen Krebs, zu dem die Bürgelschule seit 2017 jährlich einlädt – intensiv gelobt. „Aber nicht nur das. Die gesamte Breite unseres Sportangebots wurde gewürdigt. Wir lagen am Ende nur wenige Punkte hinter den Erstplatzierten“, so Hohmann.

Die Schule aus Pritzwalk schnitt im Bereich strukturelle Maßnahmen etwas besser ab. Dort werden zum Beispiel mit Unterstützung des Schulträgers Sitzbälle in den Unterrichtsräumen bereitgestellt.

Ingo Drawert, Vorsitzender der Fachkonferenz Sport, sammelt nun Projektvorschläge, bevor gemeinsam beraten und entschieden wird, wofür das Preisgeld eingesetzt wird.

167 Schulen beteiligten sich am Wettbewerb

Für Lars Rausch und Faye Riedel war die Teilnahme an der Preisverleihung auch eine Würdigung ihrer sportlichen Leistungen. „Sie sind außergewöhnliche Sportler, echte Allrounder und Teamplayer, die in unterschiedlichsten Sportarten aktiv sind und andere mitreißen“, lobte Michael Hohmann die beiden.

Sie halfen auch dabei, ihre Schule in Potsdam zu präsentieren. Sie stellten verschiedene Projekte vor und zeigten einen kurzen Imagefilm.

167 Schulen hatten sich dieses Mal an dem Wettbewerb beteiligt, so viele wie noch nie. Eine Jury im Sportministerium hatte die Schulen bewertet. Zu den zehn sportlichsten gehören auch der Leonardo da Vinci Campus aus Nauen und die Gesamtschule Immanuel Kant in Falkensee.

Ziel des Wettbewerbs ist es, beispielhafte Konzepte des Schulsports auszuzeichnen, die sich über einen längeren Zeitraum in der Praxis bewährt haben. Teilnahmeberechtigt waren alle weiterführenden Schulen im Land Brandenburg.

Von Christin Schmidt

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