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Rathenow Erlen am See wurden nicht illegal gefällt
Lokales Havelland Rathenow Erlen am See wurden nicht illegal gefällt
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16:42 02.01.2019
Nicht nur an dieser Garage werfen einige ihren Müll hin. Quelle: Foto: Christin Schmidt
Rathenow

Vor etwa zwei Wochen wurden am Ende des Sees in Ferchesar unweit der Straße „Großer Fenn“ zahlreiche Erlen gefällt. Im Dorf ist die Empörung über die Baumfällung groß. Einige Bürger vermuten, dass Anlieger hier illegal tätig waren.

Und das, obwohl es sich um ein Grundstück der Gemeinde handelt. Die Gerüchte Küche brodelt. Aufschluss über die Fällung hat nun die Verwaltung des Amtes Nennhausen gegeben.

Wie ein Mitarbeiter erklärte, war es keine illegale Fällung. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Havelland sei über die Waldpflegearbeiten in Kenntnis gesetzt worden, auch mit dem Revierförster habe es Absprachen gegeben.

Die Bäume wurden zum einen aus sicherheitstechnischen Gründen gefällt. Aufgrund von Überhängen einiger Bäume ging eine Gefahr für die Bungalows und Häuser in dem Gebiet aus. Zum anderen hatten die Erlen ein entsprechendes Alter erreicht. Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Der Wald muss beräumt und die Wege wieder begradigt werden.

Quer parken ist in der Parkstraße erlaubt

Dieter Wiesinger hat sich am Mittwoch erneut an das Lesertelefon der MAZ gewand, um sich über den Zustand der Parkstraße in Richtung Puschkinstraße zu beschweren.

„Zum einen sind dort einige Garagen nicht mehr vermietet. In eine Garage wurde eingebrochen. Diese steht nun offen und immer mehr Menschen laden dort ihren Müll ab. Außerdem wächst die Straße immer weiter zu, weil das Grün nur noch nachlässig beschnitten wird“, berichtet Wiesinger.

All das trage dazu bei, dass die Straße immer schmaler wird und sich das vorhandene Parkproblem noch verstärkt. „Dass in unserer Straße quer zur Fahrbahn geparkt werden kann, verstehe ich. Aber es kann nicht sein, dass sich die Leute so hinstellen, das andere nicht mehr durchkommen. Sperrmüll, andere Lieferfahrzeuge oder Rettungswagen können hier nicht reinfahren. Auch der Kreuzungsbereich wird zugeparkt“, ärgert sich Wiesinger.

Die Einfahrt zur Parkstraße ist recht breit. Hier gibt es zudem noch einen Parkplatz, den Anwohner für zehn Euro im Monat nutzen können. Quelle: Christin Schmidt

Er fühlt sich von der Stadt im Stich gelassen und kann nicht verstehen, warum die zuständigen Mitarbeiter keine Knöllchen an die Verkehrssünder verteilen oder den Abschleppdienst rufen.

Für Matthias Remus, Leiter des Bau- und Ordnungsamts der Stadt, ist das kein neues Thema. Er hatte sich zuletzt im Oktober dazu geäußert und erklärt, dass es hier ausnahmsweise erlaubt ist, quer zur Straße zu parken, weil es dort nur wenig Platz zum Parken gibt.

Laut Remus gebe es dennoch genug Platz für die Anwohner, an den parkenden Autos vorbeizufahren. Nichtsdestotrotz würden Mitarbeiter dort regelmäßig kontrollieren.

„Aber nicht jeder bekommt ein Knöllchen. Da gibt es hinsichtlich der Notwendigkeit einer Verwarnung vielleicht auch unterschiedliche Auffassungen. Wegen des Mülls ist meine Kollegin auch sensibilisiert und kümmert sich darum“, so Remus.

Von Christin Schmidt

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