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Rathenow Freie Wähler statt „Pro Rathenow“
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17:03 15.05.2019
Freie Wähler kandidieren für die SVV Rathenow. Von links: Klaus Reimann, Wilfried Hummel, Klaus Metzner und Andreas Kubale. Kathrin Adamski fehlt auf dem Foto Quelle: Uwe Hoffmann
Rathenow

Zum 31. Januar hat sich die ‚Wählergruppe „Pro Rathenow“ in „Freie Wähler Rathenow“ umbenannt und sich damit dem landesweiten Zusammenschluss „Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler“ von rund 150 Wählergruppen und Bürgerinitiativen zusammengeschlossen.

Bisher bei der FDP

Somit treten zur Kommunalwahl am 26. Mai für die Freien Wähler fünf Kandidaten zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung Rathenow an.

Bisher bildete Klaus Reimann, Sprecher der Freien Wähler Rathenow, in der Rathenower Stadtverordnetenversammlung eine gemeinsame Fraktion mit der FDP. Neben ihm als Spitzenkandidat stellt sich auch der bisherige Abgeordnete Klaus Metzner wieder zu Wahl.

Gute Mischung

Zudem kandidieren Kathrin Adamski, Andreas Kubale sowie Wilfried Hummel, der bereits als sachkundiger Einwohner die Interessen der Bürger vertrat. „Unser Ziel ist, eine eigene Fraktion bilden zu können, um so aktiver in der Stadtverordnetenversammlung agieren zu können“, sagt der langjährige Abgeordnete Klaus Reimann.

Das sind die Ziele

Reimann weiter: „Eine Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen ist eine zentrale politische Forderung der Freien Wähler.“ So haben die Freien Wähler auf Landesebene die erfolgreiche Unterschriftensammlung zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge initiiert.“ Eine verlässliche Bildungspolitik, die Verbesserung der Infrastruktur, mehr Ordnung und Sicherheit in der Stadt sowie die Vertretung der Interessen der vom Grundhochwasser betroffenen Rathenower gehören zu den weiteren Zielen der Kandidaten.

Liste für den Kreistag

Die Fünf Kandidaten zur Rathenower SVV kandidieren auch im Wahlkreis 1 für den Kreistag. Für die Städte Rathenow und Premnitz sowie Gemeinde Milower Land stehen, mit Uwe Litfin auf Listenplatz 1, insgesamt 17 Kandidaten zur Wahl. So auch der Döberitzer Ortsvorsteher Jürgen Mulsow. Für den Wahlkreis 2 (Ämter Rhinow, Friesack und Nennhausen, Städte Nauen und Ketzin) treten sieben Kandidaten für den Kreistag an. Darunter auch der bisherige ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Kotzen, Thomas Behlke.

Im Wahlkreis 3 (Gemeinden Schönwalde/Glien, Wustermark, Brieselang und Dallgow-Döberitz) stehen 18 Kandidaten auf der Liste zum Kreistag. So auch Knut Leitert, der bisher als Vertreter der Familienpartei im Kreistag eine gemeinsame Fraktion mit dem Vertreter der Bauern und den drei Liberalen der FDP bildet. Für die Stadt Falkensee (Wahlkreis 4) kandidieren elf Kandidaten der Freien Wähler für den neuen Kreistag.

Von Uwe Hoffmann

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