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Rathenow KWR beginnt Neubau im Stadtzentrum
Lokales Havelland Rathenow KWR beginnt Neubau im Stadtzentrum
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19:59 10.09.2019
Zu Beginn der Bauarbeiten kommt erst einmal der Bagger zum Einsatz. Quelle: Bernd Geske
Rathenow

Ganz nahe am Hauptkreisel im Rathenower Zentrum hat die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft KWR mit dem Bau eines neuen Wohngebäudes begonnen. Die Erdarbeiten laufen auf vollen Touren.

Der Neubau soll vier Etagen mit Wohnungen haben, sagt Danny Harwardt, Geschäftsführer der KWR. Es werde 24 Wohnungen mit je zwei Räumen geben. Das ganze Erdgeschoss ist für eine Wohngemeinschaft gedacht, in der ältere Menschen leben können, die schon einige Einschränkungen haben. Ein Schwerpunkt könnten Demenzerkrankungen sein. Die KWR arbeitet hier zusammen mit dem Pflegedienst „Gemeinschaftswerk Wohnen und Pflege“. Je nach Bedarf und Wunsch können die Bewohner oder ihre Angehörigen Leistungen beim Pflegedienst bestellen.

Die Straßenansicht des Neubaus. Quelle: Büro Krieg/Roboli

Das neue Gebäude wird zwei Aufgänge mit den Anschriften Fehrbelliner Straße 1 und 2 haben. Prägend für die Struktur der Fassade werden die beiden Treppenhäuser sein. Jeder Aufgang wird einen Fahrstuhl haben. Das ganze Gebäude ist barrierefrei. Die Wohnungen in den drei Obergeschossen werden aber wohl nicht für Rollstuhlfahrer geeignet sein, weil sie eher klein gehalten sind. Die Größen der Wohnungen liegen zwischen 50 und 55 Quadratmetern.

Zu jeder Wohnung gehört eine Loggia. Keller gibt es nicht. Die Abstellräume für die Wohnungen werden sich in der fünften Etage, im Dachgeschoss, befinden.

Hier die Rückseite. Quelle: Büro Krieg/Roboli

Die KWR nimmt für den Neubau eine Investitionssumme von knapp vier Millionen Euro in die Hand. Sie baut ohne Fördermittel.

Eigentlich wäre dieses Objekt für die KWR ihr erster Neubau nach der Wende gewesen. Erste Überlegungen gab es schon 2016. Hätte alles geklappt, wie zuerst gewünscht, wäre das Haus im Frühjahr 2018 bezugsfertig gewesen. Das aber Schnee von gestern. Es hat alles ein bisschen länger gedauert. Nun ist vorgesehen, dass der Neubau Ende 2021 bezugsfertig wird.

KWR-Geschäftsführer Danny Harwardt. Quelle: Bernd Geske

Als erster Neubau nach der Wende wird nun aber das Objekt in der Forststraße 1 und 2 in die Geschichte der KWR eingehen. Im April 2020 soll es bezugsfertig sein. Dort hatte das Unternehmen die Plattenbauten aus den achtziger Jahren abreißen und neu bauen lassen. Es wird dort ebenfalls eine Wohngemeinschaft der beschriebenen Art im Erdgeschoss geben. In den drei Geschossen darüber sollen zwölf Wohnungen entstehen.

Auch noch vor dem Neubau in der Fehrbelliner Straße fertig werden die sanierten, aber nicht abgerissenen Wohnhäuser in der Berliner Straße 61 bis 66. Dort läuft der Umbau gerade auf vollen Touren. Im Sommer 2020 sollen die 60 neu gemachten Wohnungen fertig werden.

Den Neubau an der Fehrbelliner Straße geht die KWR erstmals anders an als andere Bauvorhaben. Wie Danny Harwardt sagt, ist das ganze Objekt als Auftrag an einen Generalübernehmer (kurz GÜ) ausgeschrieben worden, der Architekten- und Bauleistung zusammen übernimmt. Zu Beginn hatte die KWR einen Gestaltungswettbewerb ausgeschrieben.

Eine wichtige Vorgabe für die Vorplanung war, dass möglichst viel Wohnraum geschaffen werden soll. Deshalb gibt es im Neubau wenig Flur und Nebengelass. Es wird darauf orientiert, dass Rollatoren mit in die Wohnungen genommen werden. Weil es zwei Fahrstühle gibt, sollte das keine Schwierigkeit sein. Es hat wohl sogar den Vorteil, dass die Menschen mit den Rollatoren bis in ihre Wohnungen hinein gehen können.

Von Bernd Geske

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