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Rathenow Katja Poschmann eröffnet ihr Wahlkreisbüro
Lokales Havelland Rathenow Katja Poschmann eröffnet ihr Wahlkreisbüro
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19:03 08.01.2020
Im Gespräch mit Optikpark-Chefin Kathrin Fredrich (rechts). Quelle: Joachim Wilisch
Rathenow

Nachdem sie in der Zeit zwischen den Jahren noch eingeräumt hat, ist das Abgeordnetenbüro von Katja Poschmann in der Berliner Straße nun geöffnet. Am Mittwoch empfing sie zahlreiche Gäste – nicht nur Parteifreunde – um auf die Zukunft anzustoßen.

Wahlkreis zurück geholt

Für Martin Gorholt war der Besuch in Rathenow dennoch ein großer Grund, sich zu freuen. Zwar spielt er selbst keine Rolle mehr in der neuen Landesregierung. Doch den Koalitionsvertrag hat er noch mitverhandelt. Und als Unterbezirksvorsitzender ist es unter seiner Amtszeit gelungen, den Wahlkreis Rathenow wieder zur SPD zu holen.

Noch ein Sieg

Der war über drei Wahlperioden fest in der Hand der Linken. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Katja Poschmann das Mandat erringen konnten und dass es der SPD gelungen ist, den AfD-Bewerber hinter sich zu lassen“, so Gorholt. Der Unterbezirksvorsitzende darf sich auch für den sozialdemokratischen Kandidaten aus Havelland-Mitte freuen, denn Johannes Funcke wurde ebenfalls direkt gewählt.

Eröffnung Abgeordnetenbüro Katja Poschmann mit Gästen Quelle: Joachim Wilisch

Martin Gorholt hinterlässt einen geordneten Unterbezirk, wenn er am 17. Januar von der Spitze abtritt. Katja Poschmann wird aber weiter auf Gorholt zählen können. „Ich bin ja gut vernetzt“, sagte Gorholt. Die Abgeordnete – in der westhavelländischen SPD so etwas wie eine Senkrechtstarterin – wird sich immer an ihn wenden können.

Bei den Menschen

Mittendrin statt nur am Rande: das ist das Motto, das Katja Poschmann bewegt hat, als sie sich den Standort für ihr Wahlkreisbüro ausgesucht hatte. Das Ergebnis der AfD sei Grund genug, sich mitten in der Stadt zu präsentieren. Das ist aber nicht alles: Katja Poschmann kann sich auch vorstellen immer wieder mal hinüber zum Märkischen Platz zu gehen, um das direkte Gespräch zu suchen – zum Beispiel an Markttagen.

Erste Kontakte

Das Wir-Gefühl im Havelland solle gestärkt werden, so die Abgeordnete, der man es ohne Abstriche abnimmt, wenn sie sagt: „Ich lebe so gerne hier.“ Katja Poschmann ist in ihrer Fraktion für Bildung zuständig und da kommt in den kommenden Monaten schon viel Arbeit auf sie zu. Und sie erinnert sich: „Es war schon sehr spannend bei den Koalitionsgesprächen – aber es ist mir gelungen auch erste Beziehungen zu knüpfen.“

Die Besucher unterhielten sich angeregt. Quelle: Joachim Wilisch

Zum Beispiel zu Uwe Feiler. Der CDU-Bundestagsabgeordnete war ebenfalls in die Koalitionsgespräche eingebunden. Zwischen Katja Poschmann und Uwe Feiler stimmt die Chemie. Das war auch bei der Büroeröffnung zu merken, zu der Feiler nunmehr als Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium gekommen war – und die besten Grüße von Landwirtschaftsministerin Klöckner mitbrachte.

Ein Erfolg

Ralf Tebling, Bürgermeister der Stadt Premnitz, freute sich mit Katja Poschmann. Er hatte sich im SPD-Ortsverband Premnitz-Milower Land und in der SPD Westhavelland für die Nachwuchspolitikerin stark gemacht – mit Erfolg auf der ganzen Linie.

Nahe zusammen

Nicht nur Bildung dürfte ein Thema für Katja Poschmann werden. Die Debatte, ob es von Rathenow in Richtung Berlin einen 30-Minuten-Takt geben wird, hat gerade der Landtagsabgeordneten der Linken, Christian Görke, losgetreten. Sein Abgeordnetenbüro in Rathenow ist nur ein paar hundert Meter weg vom Poschmann-Standort. Wo es sich anbietet, wird man zusammenarbeiten.

Peter Poschmann (links) im Gespräch mit Martin Gorholt. Quelle: Joachim Wilisch

Sichtlich stolz war auch Katja Poschmanns Vater. Peter Poschmann war sozusagen auf dem Sprung nach München, wo er zur Fachmesse „Opti“ am Optik-Gemeinschaftsstand aus Rathenow Produkte präsentieren wird. Und auch Tochter Katja freute sich über die Visite – ihr Vater gehört immer noch zu den Vertretern des wichtigsten Rathenower Wirtschaftszweiges.

Von Joachim Wilisch

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