Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Rathenow Kreis fördert Rathenower Orthopäden mit 10.000 Euro
Lokales Havelland Rathenow

Kreis fördert Rathenower Orthopäden mit 10.000 Euro

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:26 12.11.2020
Von links: Sozialdezernent Wolfgang Gall, Christoph Trägenapp und Amtsärztin Anna Müller. Quelle: privat
Anzeige
Rathenow

Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie hat eine Praxis im Medizinischen Dienstleistungzentrum in Rathenow eröffnet und hat dort eine Praxisgemeinschaft – aber keine Gemeinschaftspraxis – mit Johannes Hubbe, der ebenfalls Orthopäde ist.

Nach seinem Abitur zog der gebürtige Rathenower nach Berlin um Medizin zu studieren. Dort absolvierte er auch seine ersten Berufsjahre in verschiedenen medizinischen Einrichtungen bevor er seinen Facharzt zur Orthopädie und Unfallchirurgie in Brandenburg machte. Es folgte die Rückkehr in die Heimat und ein Hausbau in Semlin 2017, wo sich Christoph Trägenapp mit seiner Frau und den zwei Kindern niederließ.

Anzeige

Beschwerden n Gelenken

Zum 1. März übernahm er die unbesetzte Praxis im Medizinischen Dienstleistungszentrum der Havelland Kliniken in der Paracelsusstraße in Rathenow und begann den Praxisbetrieb am 1. April als Praxisgemeinschaft zusammen mit Johannes Hubbe. Die zwei Mediziner haben jeweils einen separaten Patientenstamm, vertreten sich jedoch gegenseitig und profitieren vom Erfahrungsaustausch. In der Praxis von Christoph Trägenapp werden Beschwerden an den Gelenken behandelt und kleine Operationen ambulant erledigt.

Der Landkreis Havelland fördert die Niederlassung von Christoph Trägenapp mit 10.000 Euro. Investieren möchte der Arzt in eine neue EDV-Ausstattung sowie in Praxisbekleidung und Operationsmaterial.

Chtistoph Trägenapp in seinem Sprechzimmer. Quelle: Joachim Wilisch

Trägenapp berichtet bereits von Patienten, die Schäden aus dem Corona-Homeoffice davontragen. Sozialdezernent Gall ist von dem Angebot überzeigt. „Viele sind im Homeoffice. Zudem fallen die Sportangebote weg und das wird sich anhand von zunehmenden Beschwerden bemerkbar machen. Daher ist es wichtig, dass die Region mit Orthopäden gut ausgestattet ist“, so der Dezernent und Beigeordnete.

Von MAZ