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Rathenow Mit neuen Produkten zur Opti nach München
Lokales Havelland Rathenow Mit neuen Produkten zur Opti nach München
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18:03 12.12.2019
André Schwolow von der Obrira Low Vision GmbH mit einem neuen Trägergestell für eine Lupenbrille aus dem selten verwendeten Metall Titan, das gemeinsam mit der Mom GmbH in Rathenow entwickelt worden ist. Quelle: Bernd Geske
Rathenow

Die Opti in München ist die größte Messe der Augenoptik in Deutschland. Immer Anfang Januar im Terminkalender eingeordnet, dient sie den teilnehmenden Firmen, um ihre Neuheiten der Branche vorzustellen und die Weichen für das neue Jahr einzustellen.

Wie schon seit vielen Jahren nimmt auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe von acht Firmen und Einrichtungen aus dem Raum Rathenow an der Opti teil. Sie präsentieren sich an einem 221 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand. Die Klammer, die alle zusammenhält, ist das Netzwerk Optic Alliance Brandenburg-Berlin, das seinen Sitz in Rathenow hat.

Die Mitwirkenden des Pressegesprächs im Optik-Industrie-Museum, bei dem die teilnehmenden Firmen ihre Produkte für München vorgestellt haben. Quelle: Bernd Geske

Die Opti findet diesmal vom 10. bis 12. Januar statt. Die Ausstellungsfläche insgesamt ist rund 40 000 Quadratmeter groß und mit über 27 000 Besuchern wird gerechnet. Neben der Silmo in Paris und der Mido in Mailand zählt die Opti europaweit zu den führenden Messen der Branche.

In München dabei sind diesmal die Optic Alliance Brandenburg-Berlin (OABB), die Augenoptiker- und Optometristeninnung des Landes Brandenburg, Obrira Low Vision, Ophthalmica Brillengläser GmbH, das Optik-Industrie-Museum, die Optotec GmbH, Poschmann Design und die Technische Hochschule Brandenburg.

So soll der Gemeinschaftsstand aussehen. Quelle: ekseight

Die Firma Obrira Low Vision stellt in München diesmal ein neues Trägergestell für ihre Lupenbrillen vor, das sie gemeinsam mit der Rathenower Mom GmbH entwickelt hat. Weil es aus dem eher selten verwendeten Metall Titan hergestellt wird, soll es im Bezug auf Leichtigkeit, Flexibilität, Stabilität und Farbauswahlmöglichkeiten neue Maßstäbe setzen. Die Brillen werden jetzt neu mit akkubetriebenen LED-Lampen vorgestellt, bei denen man auf die bisher manchmal hinderlichen Kabel zu einem Akku in der Jackentasche verzichten kann.

Die Ophthalmica Brillengläser GmbH zeigt in München erstmals neue Arten der Entspiegelung für Brillengläser. Zu nennen ist hier Azur, eine leicht bläuliche Entspiegelung, die eine sehr hohe Transmissionsrate von 99,7 Prozent ermöglicht. Neue Kantenfilter sind dabei, die Kunden von Augenoptikern bequem vor ihre Brillen setzen können, um sie im täglichen Umgang auszuprobieren.

Ein Ladenbau-Vorschlag von Poschmann Design. Quelle: krischerfotografie

Die Firma Poschmann Design, der Ladenbau-Spezialist, wird ihren neuen Katalog druckfrisch mit zur Opti nehmen. Es sollen keine geschlossenen neuen Produkte vorgestellt werden, sondern aktuelle Trends, nach denen die Kunden ihren Laden individuell gestalten können. Neu vorgeschlagen wird unter anderem „Wohnzimmeratmosphäre“. Wählbar sind hier beispielsweise Kamine, Teppiche mit Glanzeffekten und Bodenbeläge oder Wände in 3-D-Optik.

Die Firma Optotec will auf der Opti auch ihren neuen Hauptkatalog vorstellen. Als Großhändler für den Augenoptikerbedarf hat das Unternehmen 3750 Artikel im Programm. Das Sortiment reicht von hochwertiger Refraktionstechnik über moderne Glasschleifautomaten bis hin zu Brillenetuis.

Christopher Frank von der Ophthalmica GmbH mit einem neuartig entspiegelten Brillenglas, das Blaulichtanteile und das Licht entgegenkommender Fahrzeuge dämpft. Quelle: Bernd Geske

Das Optik-Industrie-Museum ist stets dabei, um den Besuchern etwas über die Geschichte des Optik-Standortes Rathenow mitzuteilen. Als besondere Attraktion stellt es diesmal das neue Buch „Rathenow- Wiege der optischen Industrie“ vor, das von hiesigen Autoren geschrieben wurde, vor wenigen Wochen erschien und sich gut verkauft.

Nicht zuletzt sind am Gemeinschaftsstand in München auch die TH Brandenburg und die Augenoptiker- und Optometristeninnung des Landes dabei, die ihren Sitz und ihr Bildungszentrum in Rathenow hat. Geworben werden soll für den neuen Studiengang Augenoptik/Optische Gerätetechnik, dessen vierter Jahrgang im September immatrikuliert werden soll.

Die Landesinnung weist darauf hin, dass seit zwei Jahren die Zahlen ihrer Auszubildenden um bis zu 30 Prozent gestiegen sind. Im Jahr 2019 seien in Rathenow 455 Auszubildende beschult worden. Es ist auch wieder vorgesehen, dass Optikstudenten der TH mit nach München reisen. Im vergangenen Jahr kam es dort sehr gut an, als sie für ihr Studium und den Optik-Standort Rathenow warben.

Von Bernd Geske

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