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Rathenow Netzwerk Optic-Alliance stellt sich neu auf
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13:40 02.01.2019
Randolph Götze (links) und Peter Poschmann, 1. und 2. Sprecher des Netzwerks Optic-Alliance Brandenburg-Berlin. Quelle: Bernd Geske
Rathenow

 20 Jahre nach seiner Gründung stellt sich das Netzwerk Optic-Alliance Brandenburg-Berlin (OABB) neu auf. Es hat von Anfang an seinen Sitz in Rathenow, der „Stadt der Optik“, weil hier noch immer die Kompetenzen der Branche wie nirgendwo sonst in Deutschland gebündelt sind. Das Netzwerk hatte eine schwere Zeit zu durchstehen, nachdem dessen langjähriger 1. Sprecher Joachim Mertens im April 2017 verstorben war.

Mittlerweile ist Randolph Götze zum neuen 1. Sprecher gewählt worden. Als 2. Sprecher wird wie bisher Peter Poschmann tätig sein. Die drei weiteren Vorstandsmitglieder sind Bettina Götze, Geschäftsführerin des Kulturzentrums mit Optik-Industrie-Museum, Christoph Koltermann, Geschäftsführer der Augenoptiker- und Optometristeninnung des Landes, und Justus Eichstädt, Optik-Professor an der Technischen Hochschule Brandenburg.

Optik fühlt sich unterrepräsentiert

Die Optik fühle sich in der Außendarstellung der Stadt Rathenow unterrepräsentiert, teilt Randolph Götze mit. Das Netzwerk OABB habe auch aus diesem Grund Vertreter der Branche im Dezember zu einer Strategieberatung eingeladen. Fakt sei, dass sehr viele Kompetenzen der Optik und Feinmechanik hier zu finden seien. Alle Elemente der Wertschöpfungskette der Augenoptik seien vorhanden. Das Netzwerk wolle künftig mit diesen Tatsachen offensiver umgehen und mehr als bisher auf die Optik-Geschichte der Stadt verweisen.

Gegenwärtig hat OABB 21 Mitglieder, das sind Personen, Unternehmen und Einrichtungen. Für die Verantwortlichen des Netzwerks sind das zu wenig, sie wollen in naher Zukunft neue Mitglieder gewinnen.

Mitten im Generationswechsel

„Wir befinden uns mitten in einem Generationswechsel“, erklärt Peter Poschmann. Das Netzwerk OABB könne nur funktionieren, wenn zwischen den Mitgliedern wie bisher Vertrauen herrscht. Man wolle versuchen, neue Mitglieder für die Ziele des Netzwerks zu sensibilisieren. Auf der nächsten Vorstandstagung solle in Auswertung der Strategiekonferenz ein Maßnahmeplan erarbeitet werden. Ziel sei es, die Optic-Alliance am Leben zu erhalten und zu stärken. Standort Rathenow und Netzwerk sollten in der öffentlichen Wahrnehmung besser dargestellt werden.

Ein großer Schwerpunkt in der Arbeit der OABB war und ist die Teilnahme an der Opti im München, die seit langer Zeit die bedeutendste Messe der Augenoptikbranche in Deutschland ist. Schon seit vielen Jahren sind Mitglieder des Netzwerks dort an einem Gemeinschaftsstand vertreten. Das ist stets ein teures Unterfangen, kann den Firmen aber schmackhaft gemacht werden, weil das Land einen Teil der Kosten fördert.

Ein Höhepunkt ist die Opti

Die Opti findet in diesem Jahr vom 25. bis 27. Januar statt. Am Gemeinschaftsstand dabei sind die Augenoptikerinnung, das Optik-Industrie-Museum, die TH Brandenburg sowie die Firmen Obrira, Ophthalmica, Optotec, Poschmann Design und Solira. Peter Poschmann weist darauf hin, dass der Gemeinschaftsstand für 2019 mit 221 Quadratmetern noch einmal vergrößert und neu gestaltet worden ist. Um das Netzwerk besser darzustellen, habe man schon im Vorfeld der Messe erstmals 20 000 Einladungskarten in zwei Fachzeitschriften verteilen lassen. Außerdem seien weitere 10 000 Einladungskarten verschickt worden.

Randolph Götze sagt, dass es ein alter Traum der Rathenower Branchenvertreter war, die wissenschaftlich-technische Ausbildung auch hierher zu bekommen. Mit dem Einrichten des Studiengangs Augenoptik/Optische Gerätetechnik im September 2016 an der TH Brandenburg sei das endlich Wirklichkeit geworden. Die Lehrveranstaltungen für die Augenoptik finden in Rathenow statt. „Wir wollen die Ausbildungsmöglichkeiten besser darstellen“, sagt Randolph Götze. In der ganzen Bundesrepublik solle man davon erfahren. In Rathenow lohne es sich arbeiten, weil sich hier innovative Betriebe befinden.

Von Bernd Geske

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