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Rathenow Zwei neue Ausstellungen
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13:40 27.12.2018
Peter Dietze, Vorsitzender des Fördervereins Rathenower Heimatmuseum, im zentralen Ausstellungsraum in der Berliner Straße 80. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Der vergangene Sommer mit seiner außergewöhnlich langen Hitzeperiode hat die Leute ans Wasser getrieben. In die nicht klimatisierte Ausstellung zur Rathenower Stadtgeschichte verirrten sich dagegen nur wenige hartgesottene Geschichtsfans. „Es war einfach zu heiß und stickig“, sagt Peter Dietze, Vorsitzender des Fördervereins Rathenower Heimatmuseum. Die Hitze habe sich in den Räumen regelrecht gestaut.

Aus diesem Grund fällt die Besucherbilanz für die ersten neun Monate der Ausstellung auch nicht ganz so gut aus, wie die Initiatoren es sich erhofft haben. Gut 500 Menschen haben sich in der Berliner Straße 80 über die Entwicklung der Stadt Rathenow informiert. „Wir sind zuversichtlich, dass bis Ende März noch einige dazu kommen“, sagt Dietze. Vielleicht gelange man ja doch noch in die Nähe der Tausender-Marke, die man für die ersten zwölf Monate angepeilt habe. Die letzten drei Monate des Jahres seien, was die Besucherstatistik angeht, vielversprechend gewesen.

Ein Raum für die Zietenhusaren

Damit dieser Trend anhält, haben sich die Mitglieder des Fördervereins für das kommende Jahr einiges einfallen lassen. Bereits im Februar wird eine neue Ausstellung zur Geschichte der Zietenhusaren eröffnet. Die Bismarck-Ausstellung in einem der beiden hinteren Räume wird abgebaut, um Platz für die neuen Exponate zu schaffen, die zum einen Teil aus dem Fundus des Fördervereins stammen, zum größten Teil aber von Privatleuten zur Verfügung gestellt werden.

Noch steht das Konzept der Ausstellung nicht bis ins letzte Detail. Aber informativ und unterhaltsam wird es in jedem Fall. „Wir wollen die Geschichte der Zietenhusaren, die die Stadt Rathenow rund 200 Jahre lang geprägt haben, anschaulich machen“, sagt Dietze.

Neben historischen Fotos und knappen textlichen Erläuterungen werden deshalb auch originale Exponate aus der damaligen Zeit zu sehen sein: Uniformen mit Säbeln und Stiefeln, Reservistenkrüge, Urkunden und vieles mehr.

Ausstellung zur Ziegeleigeschichte

Im Sommer wird dann die nächste thematische Ausstellung eröffnet. In dem Raum, in dem bislang die Entwicklung des Rathenower Feuerwehrwesens nachgezeichnet wurde, soll dann eine Ausstellung zur Ziegeleigeschichte eröffnet werden. Zu den Fachleuten dieses Themengebietes will Peter Dietze Anfang des Jahres Kontakt aufnehmen.

„Die Ziegelherstellung war einst ein blühender Wirtschaftszweig“, sagt er. Und zwar nicht nur in Rathenow, sondern auch in den umliegenden Gemeinden. Und tatsächlich: Wer offenen Auges durch Berlin läuft und Ziegelbauten der beiden letzten Jahrhunderte unter die Lupe nimmt, der wird mit einiger Sicherheit auf Steine stoßen, welche die Prägung einer Ziegelei aus dem Westhavelland tragen.

Schulleiter eingeladen

Im kommenden Jahr will der Förderverein nach Auskunft seines Vorsitzenden noch offensiver in den Schulen werben. „Wir wollen versuchen, die Jugend für die Geschichte der Region zu gewinnen“, sagt der Vereinsvorsitzende. Dazu habe er im Januar die Leiter der Rathenower Schulen zu einem Informationsgespräch geladen.

Mit dem Jahngymnasium wurde bereits eine Kooperation vereinbart. Im Rahmen eines Projektes werden Schüler in den Ausstellungsräumen Aspekte der Rathenower Stadtgeschichte untersuchen. Im Jahr 2020 sollen die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit dann der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Von Markus Kniebeler

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