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Rathenow Ranklotzen auf dem Rideplatz
Lokales Havelland Rathenow Ranklotzen auf dem Rideplatz
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10:01 19.04.2019
Bei der Gestaltung des Rideplatzes setzt Jugendarbeiter André Neidt stets auf die Unterstützung der Jugend. Auch beim Bau des Skateparks packten viele mit an. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Nach dem Osterfest soll auf dem Rideplatz rangeklotzt werden. Jugendarbeiter André Neidt lädt in der zweiten Ferienwoche zu einem Arbeitseinsatz ein. Von Dienstag bis Freitag sind alle Kinder und Jugendlichen eingeladen, mit anzupacken. Drei Projekte hat Neidt sich vorgenommen.

Oberste Priorität hat der Bau einer Schutzhütte. Um das Vorhaben zu realisieren, holt sich Neidt Hilfe von der Holzbaufirma Garliwood aus Garlitz.

„Sie kennen sich in Sachen Holzbau aus und haben zudem Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Kindern. Mit ihrer fachlichen Unterstützung wollen wir gemeinsam eine große Schutzhütte bauen“, so Neidt.

Das Material dafür stammt aus der alten Skaterhalle und von Bäumen, die auf dem Rideplatz gefällt wurden.

Jumpbox soll fit gemacht werden

„Wir werden mit den Kindern Robinien schälen, die als Stützen für das Dach dienen. Die Dachkonstruktion selbst besteht zu fast 100 Prozent aus alten Rampen, die wir nicht mehr verwenden können“, erklärt der 25-Jährige. Er kümmert sich für die Kreissportjugend Havelland um die Angebote auf dem Rideplatz.

Etwa acht mal fünf Meter groß wird die Schützhütte mit Flachdach, die zwischen Grillplatz und Beachplatz mit Blick auf den Skatepark stehen soll. Bei schlechtem Wetter ist sie eine Art Wetterschutz und im Sommer kann sie Schatten spenden.

Das zweite Projekt für die Bauwoche ist der Ausbesserung der mobilen Rampe. Die stammt noch aus der alten Skaterhalle und muss dringend bearbeitet werden. Schrauben, Lackieren, Schweißen – es gibt einiges zu tun, um die sogenannte Jumpbox einsatzfähig zu machen.

Jugendarbeiter André Neidt kümmert sich für die Kreissportjugend Havelland um die Angebote auf dem Rideplatz. Quelle: Christin Schmidt

Sollten dann noch Kapazitäten sein, will André Neidt mit den Teilnehmern den Containers ausbauen. Er hofft, dass möglichst viele mit anpacken, denn die Rampe, muss unbedingt bis zum Salve Jam, der großen Veranstaltung auf dem Rideplatz am 25. Mai fertig sein.

Neben tatkräftiger Unterstützung braucht André Neidt auch noch Material. „Falls sich eine Firma findet, die ein paar Holzplatten spendet, wäre das großartig“, so Neidt. Sein Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen in den Ferien eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten.

Das Ganze ist offen gestaltet, das heißt die Teilnehmer können kommen und gehen wann sie wollen. Ist das Interesse an der Ferienaktion ähnlich groß wie in der Vergangenheit, dürfte es am Dienstag wieder voll werden auf dem Rideplatz.

Die größte Herausforderung ist es, alle zu motivieren

 Die größte Herausforderung für André Neidt wird es sein, auch die Jungs, die am liebsten nur auf den Rampen umherfahren, zu überzeugen mit anzupacken.

„Die Rollsportszene ist eine schwierige Szene. Es gibt Leute die immer mit anpacken, aber es gibt leider auch die, die sich davor drücken und nur fahren. Ich versuche immer wieder jeden zu überzeugen. Wenn es uns gelingt, die älteren zu überzeugen mit zu helfen, dann gelingt es auch die Jüngeren mitzunehmen“

Von Christin Schmidt

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