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Rathenow 13000 Quadratmeter Wald in Flammen
Lokales Havelland Rathenow 13000 Quadratmeter Wald in Flammen
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11:10 22.04.2019
Rathenower Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten nahe Heidekrug. Quelle: Kay Harzmann
Rathenow

Der erste Waldbrand des Jahres hat am Karfreitag die Rathenower Feuerwehr stundenlang beschäftigt. Zwischen Rathenow und Semlin hatte auf einer rund 13000 Quadratmeter großen Fläche westlich der Siedlung Heidekrug das Unterholz gebrannt.

Nach Auskunft von Einsatzleiter Oliver Lienig war die Rathenower Feuerwehr um 13.50 Uhr alarmiert worden. Ein Segelflieger hatte den Brand entdeckt, der von den Straßen, die an dem Wald vorbeiführen, nicht zu sehen war.

Brandort schwer erreichbar

Wie Lienig berichtet, war es schwierig, an den versteckt gelegenen Brandort heranzukommen. Weil kein Hydrant in der Nähe war, richteten die Einsatzkräfte mit Tanklöschfahrzeugen einen Pendelverkehr zwischen dem Brandort und einem rund 1,5 Kilometer entfernten Wassergraben ein.

Rund 70 Feuerwehrleute aus Rathenow und den Ortswehren waren den ganzen Nachmittag damit beschäftigt, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Gegen 19.30 Uhr war der Brand dann endlich gelöscht.

Das Unterholz brannte lichterloh. Quelle: Kay Harzmann

Die Löscharbeiten wurden erschwert durch die Tatsache, dass das Gebiet als munitionsbelastet gilt. Deshalb mussten die Brandschützer mit ihren Fahrzeugen auf den Wegen bleiben.

Knochentrockener Waldboden

Knochentrocken sei der Waldboden im gesamten Westhavelland, berichtet Lienig. „Es wird wohl nicht der einzige Waldbrandeinsatz für die Rathenower Einsatzkräfte in diesem Frühjahr bleiben“, befürchtet er.

Wegen Munitionsbelastung mussten die Fahrzeuge auf den Wegen bleiben. Quelle: Kay Harzmann

Die Aussage Lienigs deckt sich mit der Einschätzung von Rathenows Stadtförster Thomas Querfurth. Der hatte jüngst gesagt, dass die Trockenheit im Stadtwald bereits dramatischere Ausmaße angenommen habe als im vergangenen Frühjahr. Wenn es in den kommenden Wochen keine ergiebigen Niederschläge gebe, seien Schäden am Wald – insbesondere an jungen Bäumen – unvermeidbar.

Wegen der anhaltenden Trockenheit wurde am Wochenende im gesamten Havelland die höchste Waldbrandwarnstufe 5 ausgerufen. Viele Osterfeuer in der Region mussten wegen der großen Waldbrandgefahr abgesagt werden.

Von Markus Kniebeler

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