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Rathenow Duncker braucht neue Infotafel
Lokales Havelland Rathenow Duncker braucht neue Infotafel
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21:04 12.06.2019
Zur Duncker-Büste auf dem Bahnhofsvorplatz gehört auch eine Infotafel, allerdings ist die nicht mehr lesbar. Quelle: Christin Schmidt
Rathenow

 Wer zum ersten Mal nach Rathenow kommt, der wird auf dem Bahnhofsvorplatz sogleich mit der Geschichte der Stadt der Optik vertraut gemacht.

Eine Büste erinnert an Johann Heinrich August von Duncker, den berühmtesten Sohn der havelländischen Kreisstadt. Allerdings können sich Touristen seit einer ganzen Weile nur noch das Gesicht Dunckers anschauen.

„Die Schrift der Gedenktafel ist gar nicht mehr zu erkennen“, berichtet Horst Schwenzer und bittet die Verwaltung, sich darum zu kümmern.

Wie Rathenows Bau- und Ordnungsamtsleiter Matthias Remus erklärt, war der Verwaltung das Problem bisher nicht bekannt. Die Stadt hat nun ein Unternehmen beauftragt, das Schild zu überarbeiten und anschließend kurzfristig wieder anzubringen.

Warten auf Bushaltestellen an der Böhner Chaussee

Was ist eigentlich aus dem Vorhaben geworden, an der Böhner Chaussee Bushaltestellen zu errichten und so die Sicherheit für Schulkinder zu erhöhen? Mit dieser Frage wandte sich Katrin Schulze am Mittwoch an das Lesertelefon der MAZ.

Seit gut zwei Jahren setzt sich eine Bürgerinitiative für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Böhner Chaussee ein. Unter anderem auch, weil hier Schulkinder auf ihren Bus warten.

Auf Drängen der BI hatte der Landkreis Havelland Anfang des Jahres für den Abschnitt zwischen Wilhelminenhof und Ludwigshof eine temporäre Geschwindigkeitsreduzierung auf 70 km/h verfügt. Außerdem sollte die Sicherheit durch die Fertigstellung von vier Bushaltestellen erhöht werden.

Arbeiten nicht vor Herbst fertig

Die dafür notwendigen Arbeiten sollten eigentlich in diesem Sommer erledigt werden. Katrin Schulze fragt sich, ob dieser Zeitplan noch steht? Wie es aus der Stadtverwaltung heißt, ist die Planung zwar abgeschlossen, allerdings müssen derzeit noch Grundstücksfragen geklärt werden.

„Sobald das passiert ist, kann es losgehen“, sagt Stadtplaner Jens Hubald. Bis Herbst könnten die Arbeiten dann abgeschlossen sein, vorausgesetzt es findet sich ein Unternehmen, dass den Auftrag umsetzt.

Und noch einen Hinweis hat Katrin Schulze: „Trotz der Trockenheit sprießt an den Straßenrändern das Grün. Inzwischen steht es so hoch, dass zum Beispiel an der L96 bei Böhne die Leitpfosten kaum noch zu erkennen sind“, warnt die Anruferin und fügt hinzu: „Rehe, die plötzlich auf die Straße rennen, können die Autofahrer nicht im Blick haben.“

In den nächsten Tagen wird gemäht

Sie möchte wissen, warum hier noch nicht gemäht wurde und wann das passieren wird. Der Leiter der zuständigen Straßenmeisterei, Karsten Ziehm, gibt ihr recht. Das Grün steht zu hoch. Eigentlich sollte es bereits gekürzt worden sein.

„Leider mussten wir erst unser Fahrzeug reparieren. Am Donnerstag wollen wir mit den Arbeiten beginnen und in dieser Woche zumindest noch die Einmündung mähen“, verspricht Ziehm.

Der Gehweg von der Brandenburger Straße hoch zum städtischen Friedhof ist nicht nur steil. Drei Absätze fordern hier auch die Aufmerksamkeit der Fußgänger.

Ordnungsamt hat nicht reagiert

„Früher waren diese Absätze farblich markiert, was besonders wichtig ist, wenn man hinunter läuft. Ansonsten übersieht man die Kanten schnell und kommt ins Stolpern“, weiß Heidemarie Fricke.

Weil die Farbe längst ausgewaschen ist, rief sie Ende April das Ordnungsamt an und wies auf das Problem hin, mit der Bitte, die Absätze wieder farblich zu markieren. Passiert ist bisher aber nichts.

„Erst am Freitag war ich wieder oben und hatte zufällig eine Frau gesehen, die beinahe gefallen wäre, weil sie den Absatz nicht gesehen hat“, berichtet die Anruferin. Auf Nachfrage der MAZ erklärte Stadtsprecher Jörg Zietemann, dass er das Problem noch einmal an die zuständigen Mitarbeiter weiterleitet.

Von Christin Schmidt

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