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Rathenow Erste Weiche für Sporthallenbau gestellt
Lokales Havelland Rathenow Erste Weiche für Sporthallenbau gestellt
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18:50 11.12.2019
Zu klein für den Bedarf einer großen Schule: die Turnhalle des Jahngymnasiums. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Die Chancen auf den Bau einer Drei-Feld-Sporthalle in Rathenow sind seit Mittwochabend gestiegen. Auf ihrer Sitzung im Blauen Saal des Kulturzentrums beauftragten die Stadtverordneten die Verwaltung mit der Erstellung einer Bedarfsanalyse. Dennoch ist der Weg bis zum Bau einer Halle noch weit.

Bedarf ist unbestritten

Dass ein Bedarf besteht, ist unbestritten. Vor allem vom Jahngymnasium wird seit Jahren eine neue Halle gefordert. „Die Kapazitäten sind seit Jahren völlig ausgereizt“, sagt Schulleiterin Anke Koch.

Kämpft seit Jahren für eine Sporthalle: Anke Koch, Leiterin des Jahngymnasiums. Quelle: privat

Zum Sportunterricht fahren etliche Klassen des Gymnasiums in die Havellandhalle. Der Rest nutzt die alte schuleigene Sporthalle am Friedrich-Ebert-Ring. In der sind die räumlichen Entfaltungsmöglichkeiten allerdings äußerst begrenzt.

Es handelt sich um eine Ein-Feld-Halle, die nicht geteilt werden kann. Dennoch wird sie in der Regel von zwei Klassen gleichzeitig genutzt. „Optimal ist das natürlich nicht“, sagt Anke Koch. „Aber nur so könne der Bedarf überhaupt gedeckt werden.“

Und die Situation wird sich noch zuspitzen. „Unsere Schülerzahl wird in den kommenden Jahren wachsen“, sagt die Schulleiterin. Die Organisation des Sportunterrichts werde vor diesem Hintergrund eine riesige Herausforderung.

Schwierige Situation

Jetzt schon befindet sich das Gymnasium, was die sportlichen Angebote für die Schülerschaft angeht, in einer ausgesprochen schwierigen Situation. Denn zu den genannten Kapazitätsengpässen beim Hallensport gesellen sich Probleme auf der Außenanlage.

Der Schulsportplatz auf der gegenüberliegenden Straßenseite musste im Sommer mehrere Wochen lang gesperrt werden, weil die Befürchtung bestand, dass Äste der neun geschützten „Jahrtausend-Eichen“, die auf dem Platz stehen, ausbrechen und die Sporttreibenden gefährden könnten. Zwar hieß es, der Platz könne nach einer Begutachtung der Bäume durch den Kreis wieder freigegeben werden, aber das grundsätzliche Problem ist damit nicht aus der Welt. Von Bäumen dieses Alters gehe permanent eine nicht zu bannende Gefahr aus, hatte Anke Koch im Sommer erklärt. Eine Lösung des Problems steht jedenfalls noch aus.

Grundsätzliche Fragen sind zu klären

Zurück zu den Hallenplänen: In der Untersuchung sollen nun die Grundbedingungen eines Hallen-Neubaus geklärt werden. Was wäre ein geeigneter Standort für die Halle? Was würde ein Neubau kosten? Welche Förderquellen könnten angezapft werden?

Eine Analyse, in der all diese Fragen geklärt sind, soll die Grundlage für die weiteren Schritte auf dem Weg zu einer neuen Halle sein. Bei der Finanzierung des Neubaus gibt es nach Einschätzung der Verwaltung realistische Chancen auf eine Förderung. Deshalb müsse das Vorhaben so gut wie möglich vorbereitet werden.

Von Markus Kniebeler

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