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Rathenow Zwei Senioren bei Hausbrand schwer verletzt
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14:14 21.03.2019
Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungssanitäter waren „An den Erbsländern“ im Einsatz. Quelle: Kay Harzmann
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Rathenow

Beim Brand eines Einfamilienhauses im Wohngebiet „An den Erbsländern“ in Rathenow-West sind am Mittwochabend zwei Menschen schwer verletzt worden.

Die beiden Bewohner des Hauses, ein Mann im Alter von 87 Jahren und seine Frau im Alter von 80 Jahren, wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Als Brandursache wird eine Verpuffung im Kachelofen des Hauses vermutet, in deren Folge im Wohnzimmer des Hauses ein Brand entstand.

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Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen und Spezialisten des Landeskriminalamtes mit der Spurensicherung beauftragt. Zur Höhe des Schadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Klar ist, dass das Haus, in dem infolge der Verpuffung alle Fenster barsten, vorerst nicht bewohnbar ist.

Ein Brand in einem Einfamilienhaus in Rathenow West hat der Feuerwehr am Mittwochabend einen Großeinsatz beschert. Über die Ursache des Feuers wird noch gerätselt.

Kurz nach 17.30 Uhr waren die Einsatzkräfte der Rathenower Feuerwehr alarmiert worden. Als sie am Brandort ankamen, seien die beiden Bewohner des Hauses bereits im Freien und also in Sicherheit gewesen, berichtet Oliver Lienig, Leiter der Rathenower Ortsfeuerwehr, der den Einsatz leitete. Rettungssanitäter hätten sich um diese gekümmert und sie ins Krankenhaus gebracht.

Die Brandursache ist noch nicht endgültig geklärt. Wahrscheinlich hat eine Verpuffung das Feuer ausgelöst. Quelle: Kay Harzmann

Die Ursache des Brandes sei nicht gleich erkennbar gewesen, so der Rathenower Ortswehrführer. Die erste Vermutung, das Feuer sei in der Küche des Hauses entstanden, habe sich nach Sichtung der Lage nicht bestätigt.

„Der Brand ist definitiv im Wohnzimmer entstanden“, so Lienig. Es deute vieles auf eine Verpuffung im Kachelofen des Wohnzimmers hin. So hätten die Bewohner von einem explosionsartigen Knall berichtet. Dieser sei typisch für die bei Verpuffungen auftretende Druckentwicklung, die nach eine plötzlichen Entzündung auftrete. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute sei dichter grauer Rauch aus dem Haus gedrungen.

Der Feuerwehr gelang es, den Brand schnell zu löschen. Rund 4000 Liter Wasser habe man benötigt, berichtet Lienig. An den Löscharbeiten beteiligten sich 55 Feuerwehrleute aus Rathenow und Göttlin mit acht Fahrzeugen. Außerdem seien drei Rettungstransportwagen und zwei Polizeifahrzeuge im Einsatz gewesen.

Gegen 20.15 Uhr wurde der Einsatz beendet. Am Donnerstag untersuchten die Spurensicherer den Brandort.

Von Markus Kniebeler

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