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Rathenow Neue Energiesäule auf Wohnmobil-Stellplatz
Lokales Havelland Rathenow Neue Energiesäule auf Wohnmobil-Stellplatz
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14:29 29.04.2019
Karsten Trischler, Mitarbeiter der Wärmeversorgung, prüft die neue Energiesäule. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Der Wohnmobilstellplatz hinter dem Edwin-Rolf-Platz erfreut sich großer Beliebtheit. Am Karfreitag etwa war die gepflasterte Fläche in der Nähe des Stadtkanals voll belegt. Zwei Urlauber hatten ihre Gefährte sogar auf dem Parkplatz vor dem Stellplatz abgestellt.

Nicht nur an Platz mangelt es bisweilen auf der Fläche. Auch bei der Energieversorgung kann es zu Engpässen kommen. Deshalb hat sich die Stadt entschlossen, die Kapazität zu erweitern.

Oft alle Plätze belegt

Bislang stand am Eingang des Platzes eine Energiesäule mit vier 230-Volt-Steckdosen. Die waren bei guter Belegung des Platzes oft alle in Betrieb. Und wenn mehr Abnehmer auf dem Platz standen, dann sei mit Mehrfachsteckdosen operiert worden, sagt Carsten Dobberstein, im Wirtschaftsamt des Rathauses zuständig für den Bereich Tourismus und Wirtschaftsförderung.

Weil das alles andere als ein idealer Zustand war, hat sich die Stadt entschlossen, in punkto Energieversorgung die Kapazitäten zu erweitern. Seit einigen Tagen steht auf dem Stellplatz eine zusätzliche Energiesäule.

Vier Steckdosen befinden sich auf der einen, vier auf der anderen der Energiesäule. Quelle: Markus Kniebeler

Acht Steckdosen sind verfügbar. Für einen Euro kann der Nutzer sechs Stunden lang Strom beziehen. Das Prinzip ist denkbar einfach. Nachdem man die Münze eingeworfen hat, wählt man die gewünschte Steckdose aus. Eine Art Zeitschaltuhr lässt den Strom dann sechs Stunden lang fließen. Danach kann mit einem erneuten Münzeinwurz die Bezugszeit um weitere sechs Stunden verlängert werden.

12 Steckdosen insgesamt

Gemeinsam mit der vorhandenen Säule stehen den Wohnmobilfahrern nun 12 Steckdosen zur Verfügung. „Das reicht allemal“, sagt Dobberstein. Denn für mehr als sechs bis acht Fahrzeuge reiche der Platz nicht.

Weil der Platz an Beliebtheit gewonnen hat, wurde seit diesem Jahr der Nutzerkreis eingegrenzt. Der Platz sei von Anfang an als Wohnmobilplatz ausgelegt gewesen, so Dobberstein. Aber es hätten sich auch Gespannfahrer mit Wohnwagen dort eingefunden. „Die benötigen natürlich enorm viel Platz“, so Dobberstein. Deshalb habe man seit diesem Frühjahr die Nutzung auf Wohnmobile beschränkt. Ein entsprechendes Schild weise darauf hin.

Übrigens können die Nutzer an der alten Energiesäule auch ihre Wasservorräte auffüllen. Und ein Abwasserschacht zum Entsorgen des Schmutzwassers ist auch vorhanden.

Von Markus Kniebeler

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