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Rathenow Sanierung von KWR-Block läuft auf Hochtouren
Lokales Havelland Rathenow Sanierung von KWR-Block läuft auf Hochtouren
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11:38 28.07.2019
Im Moment wird die Fassade saniert. Quelle: Foto: Markus Kniebeler
Rathenow

Vor und hinter dem Wohnblock der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Rathenow (KWR) in der Berliner Straße 61-67 ist die reinste Materialschlacht im Gange. Berge von Dämmmaterial türmen sich auf, daneben stehen Dutzende Fenster in Reihen, außerdem liegen diverse andere Materialien zum Einbau bereit. Untrügliche Zeichen dafür, dass die Sanierung auf Hochtouren läuft.

Fassadendämmung und Fenstereinbau

Das bestätigt auch Danny Harwardt, Geschäftsführer der KWR. Mit der Fassadendämmung sei bereits begonnen worden, auch der Einbau der Fenster sei in vollem Gange. „Die Handwerker arbeiten sich von Aufgang 61 bis 67 vor“, erklärt er. Und tatsächlich sind die Fenster in den östlichen Gebäudeteile bereits an Ort und Stelle, während Richtung Stadtmitte der Einbau noch erfolgen muss.

Auch der Innenausbau läuft bereits. Quelle: Markus Kniebeler

Doch nicht nur an der Fassade wird mit Hochdruck gearbeitet. Auch im Inneren des Gebäudes geht es zügig voran. Die Installation von Elektro-, Wasser- und Abwasserleitungen wird Aufgang für Aufgang erledigt. Sobald die Leitungen verlegt sind, rücken Trockenbauer, Fliesenleger, Maler und Vertreter anderer Gewerke an, um die Wohnungen schick zu machen.

Fertigstellung im kommenden April

Die Aufzugsschächte, die den künftigen Mietern einen barrierefreien Zugang zu ihren Wohnungen ermöglichen werden, sind zum Teil bereits frei geschnitten. Die Installation der Aufzüge soll in den kommenden Monaten erfolgen. „Wir sind immer noch im Plan“, sagt der KWR-Chef. Im April des kommenden Jahres wolle man die Wohnungen bezugsfertig haben.

Allerdings komme es bei einem Bauvorhaben solchen Ausmaßes immer wieder zu unvorhersehbaren Schwierigkeiten, sagt Harwardt. So hätten Unbekannte in den vergangenen Wochen mehrfach die frisch verlegten Elektroleitungen herausgerissen und gestohlen. Deswegen hänge man rund zwei Wochen hinter dem Bauplan. Doch man werde den Rückstand wieder aufholen.

Alarmanlagen installiert

Wegen der Diebstähle seien sowohl der Block in der Berliner Straße als auch der KWR-Neubau gegenüber in der Forststraße mit Alarmanlagen ausgestattet worden, so Harwardt. „Außerdem haben wir ein Wachschutzunternehmen beauftragt, das die Baustellen in der Zeit, in der die Arbeiten ruhen, kontrolliert.“

Neun Millionen Euro investiert das größte Wohnungsunternehmen der Stadt in die Sanierung des Block in der Berliner Straße. Die 60 Wohnungen werden danach kaum wieder zu erkennen sein. Küchen, Bäder, Boden, Fliesen, Türen, Fenster, Balkone – alles wird erneuert.

Von Markus Kniebeler

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