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Rathenow Der Märkische Platz wird erleuchtet
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10:39 19.12.2018
Mitglieder des Aktionsbündnisses beteiligten sich auch mit vielen weiteren Akteuren an der Organisation des Abschlussfestes der interkulturellen Woche. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

 Die Mitglieder des Aktionsbündnisses „Unser Rathenow: Miteinander –Füreinander“, trafen sich am Montagabend zu ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr. Zeit 2018 Revue passieren zu lassen und Bilanz zu ziehen.

Sechs Veranstaltungen haben die Mitglieder des Bündnisses in diesem Jahr unterstützt oder selbst organisiert. Dazu gehörte auch das Neujahrsfest im Januar 2018, das im nächsten Jahr nicht stattfinden wird.

Als Erfolg werteten die Mitglieder unter anderem die Veranstaltung mit Matthias Platzeck im August, die sie mit Unterstützung der Partnerschaft für Demokratie Westhavelland und Nauen organisierten.

Großes Interesse am Thema Reichsbürger

Der ehemalige Ministerpräsident Brandenburgs sprach im Haveltorkino vor interessiertem Publikum über die Beziehungen zwischen Deutschland, Russland und Europa. Auch am Parkfest, der Abschlussveranstaltung der Interkulturellen Woche im Optikpark im September, beteiligte sich das Aktionsbündnis.

Großes Interesse rief auch die Veranstaltung zum Thema Reichsbürger hervor. 120 Gäste lauschten dem Vortrag des Kriminalpsychologen Jan-Gerrit Keil und beteiligten sich an der anschließenden Diskussion. Die Lesung im Jahngymnasium mit Liedermacher Stephan Krawczyk konnte ebenfalls Dank des Aktionsbündnisses stattfinden.

Mehr Resonanz hatten sich die Mitglieder für die Demokratiekonferenz Ende November gewünscht, die ein hochkarätiges Kulturprogramm bot und mit einer sehr fruchtbaren Diskussion endete.

Kriminalpsychologe Jan-Gerrit Keil sprach auf Einladung des Aktionsbündnisses in der Alten Mühle in Rathenow vor rund 120 Gästen über das soziale Phänomen "Reichsbürger". Quelle: Christin Schmidt

„Was uns besonders freut, ist das Engagement des Rathenower Kinder- und Jugendparlaments, das nun fester Bestandteil des Aktionsbündnisses ist. Das ist eine große Bereicherung für uns“, betonte Ute Arndt, eine von drei Sprechern des Bündnisses.

Dessen Mitglieder setzen sich für Werte wie Toleranz, Zivilcourage, Offenheit und Ehrlichkeit ein. Nationalistische, menschenfeindliche und extremistische Positionen lehnen sie ab. Das Aktionsbündnis hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Rathenower unabhängig von Kultur, Religion, Geschlecht, Hautfarbe oder Herkunft aktiv einzubeziehen.

Das wollen sie auch im nächsten Jahr tun. Bereits am 18. Januar 2019 lädt das Aktionsbündnis pünktlich um 16.29 Uhr zum Sonnenuntergang zu einem friedvollen und harmonischen Diskussionsabend auf dem Märkischen Platz. Unter dem Motto „Vom Dunkel ins Licht.

Miteinander reden für unser Rathenow“ soll unter anderem über die Entwicklungen der vergangenen Monate gesprochen und Wege für das zukünftige bessere Miteinander gefunden werden. Mit Leuchtluftballons wird der Platz in ein positives Licht gestellt.

Von Christin Schmidt

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