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Rathenow Rewe-Markt: Abriss und Neubau
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17:56 25.04.2018
Die Tage des Rewe-Marktes in der Fehrbelliner Straße sind gezählt. Das alte Marktgebäude soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Der Rewe-Markt in der Fehrbelliner Straße ist – wenn man den Kundenverkehr zum Maßstab nimmt – eine überaus beliebte Einkaufsstätte. Allerdings entspricht er nicht mehr den Ansprüchen, die heute an einen Einkaufsmarkt gestellt werden. Die Gänge zu schmal, zu wenig Tageslicht, die Energiewerte nicht mehr zeitgemäß. Deshalb gibt es schon seit längerem Pläne der Konzernspitze, den Markt zu modernisieren.

Bis vor kurzem war der Neubau eines Marktes auf der Südseite des Grundstückes geplant. Dort, wo früher eine Garagenreihe stand, sollte ein neuer Markt errichtet werden. Nach der Fertigstellung wäre dann das jetzige Gebäude abgerissen worden. Der Vorteil: Während der gesamten Bauzeit hätte eingekauft werden können.

Neubau auf der Südseite ist vom Tisch

Von diesen Plänen hat der Konzern mit Sitz in Köln mittlerweile Abstand genommen. „Wegen des maroden Körgrabens, der unter dem Grundstück verläuft, auf dem der neue Markt errichtet werden sollte, musste diese Lösung verworfen werden“, sagt Stephanie Behrens, eine Sprecherin des Unternehmens. Allerdings werde dieser Teil des Grundstücks weiterhin als Kundenparkplatz benötigt.

Den neuen Plänen zufolge ist nun ein Abriss des alten Marktes vorgesehen sowie ein Neubau an derselben Stelle. Details zu dem Bauvorhaben könne sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht benennen, so Behrens. Die Planungen seien erst angelaufen, eine endgültige Lösung habe man noch nicht gefunden. Auch auf die Frage, wann es denn losgeht, könne sie noch keine Antwort geben.

Größer, heller, effizienter

Klar ist aber, dass der neue Markt größer, heller und – was den Energieverbrauch angeht, effizienter werden soll. Rund 1100 Meter ist der jetzige Markt groß. Der aktuelle Standard des Konzerns liegt der Sprecherin zufolge bei rund 1600 Quadratmetern. Da wolle man auch mit dem Neubau in der Fehrbelliner Straße hin.

Ungeklärt ist noch, ob es während der Abriss- und Neubauphase ein Ersatzverkaufsstelle geben wird. In der Regel bemühe sich der Konzern, den Verkauf an einem Ausweichstandort fortzuführen, so Behrens. Bewährt habe es sich, den Verkauf während der Übergangsphase in ein großes Zelt zu verlegen. Das sei an vielen Standorten bereits mit Erfolg praktiziert worden.

Grundstück mit problematischem Untergrund

Das Grundstück an der Fehrbelliner Straße mit dem Supermark und dem angrenzenden Parkplatz gehört dem Rewe-Konzern.

Unter dem Parkplatz verläuft der Körgraben, ein Regenwasserkanal, über den große Teile der Rathenower Innenstadt in den Stadtkanal entwässert werden.

Der rund 130 Meter lange Kanal ist baufällig und muss erneuert werden. Verantwortlich für den Kanal ist der Wasser- und Bodenverband, den Großteil der Sanierungskosten hat aber die Stadt zu tragen.

Der Rewe-Konzern muss sich nach geltendem Recht an den Kosten für die Erneuerung des Kanals nicht beteiligen.

Allerdings muss für den Aufbau eines solchen Zeltes erst einmal ein geeigneter Standort in der Nähe des jetzigen Marktes gefunden werden. „Unsere Spezialisten sind seit einiger Zeit auf der Suche nach einer Lösung“, so die Rewe-Sprecherin. Dabei gehe es nicht nur um die Suche nach einem geeigneten Grundstück. Vor der Errichtung eines solchen Verkaufszeltes seien diverse Genehmigungen einzuholen. Dieser Prozess sei derzeit in vollem Gange. Sobald es eine Lösung sowie einen verlässlichen Zeitplan für das Abriss- und Neubauvorhaben gebe, werde man die Öffentlichkeit informieren.

Von Markus Kniebeler

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