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Rathenow Rewe-Neubau: Letzte Hürde aus dem Weg geräumt
Lokales Havelland Rathenow Rewe-Neubau: Letzte Hürde aus dem Weg geräumt
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14:18 27.09.2019
Nach dem Neubau des Rewe-Marktes in der Fehrbelliner Straße muss es auf dem Parkplatz 147 Pkw-Stellplätze geben. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Der Rewe-Konzern will seinen Supermarkt in der Fehrbelliner Straße abreißen und durch einen Neubau ersetzen lassen.

Allerdings ist immer noch nicht klar, wann das Vorhaben umgesetzt wird. Denn der Warenhauskonzern will seine Arbeiten eng abstimmen mit dem Landesbetrieb Straßenwesen. Der ist zuständig für die Sanierung des maroden Körgrabens, der unter dem Rewe-Parkplatz verläuft.

Das ist durchaus sinnvoll. Würde der Konzern jetzt schon mit der Umgestaltung des Geländes beginnen, bestünde die Gefahr, dass kurz nach Fertigstellung wegen der Grabensanierung alles wieder aufgerissen werden muss. Das soll vermieden werden.

Abhängig vom Landesbetrieb

Problematisch an der Sache ist, dass der Landesbetrieb die Körgrabensanierung bereits mehrfach verschoben hat. Zuletzt um ein ganzes Jahr. Den ursprünglichen Planungen zufolge sollten die Arbeiten längst im Gange sein. Wegen Problemen mit der Finanzierung wurde das Vorhaben auf den nächsten Sommer verlegt.

Die Pläne für den Umbau hat Rewe längst fertig in der Schublade. Und auch die Rathenower Stadtverordneten haben dem Bauvorhaben bereits im vergangenen Jahr ihre grundsätzliche Zustimmung erteilt. Und am Donnerstag wurde im Hauptausschuss auch noch die letzte kleine Hürde aus dem Weg geräumt.

Weniger Stellplätze als vorgeschrieben

Es geht um die Zahl der Pkw-Stellplätze, die im Zuge des Umbaus geschaffen werden müssen. Wie viele das sind, ist in einer städtischen Satzung genau festgelegt: Demzufolge müssen auf dem Grundstück an der Fehrbelliner Straße nach dem Umbau 156 Stellplätze zur Verfügung stehen.

Den von Rewe eingereichten Plänen ist zu entnehmen, dass nur 147 Stellplätze geplant sind. Weil neun Plätze fehlen, hat der Konzern den Antrag gestellt, der Stadt dafür einen finanziellen Ausgleich zu zahlen. Auch diese Möglichkeit ist im Regelwerk der Stadt vorgesehen. Und zwar in der so genannten Stellplatzablösesatzung, die festlegt, wie hoch die zu zahlende Ablöse ist.

Zustimmung im Hauptausschuss

Diese Möglichkeit der Kompensation muss allerdings durch die Stadtverordneten gebilligt werden. Und das ist nun erfolgt. Im Hauptausschuss am Donnerstagabend fiel das Votum einstimmig aus. Damit kann das gemeindliche Einvernehmen zu dem Bauprojekt erteilt werden.

Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass auch 147 Stellplätze ausreichend sind. Zumal Rewe die einzelnen Stellflächen großzügiger geplant hat als vorgeschrieben.

Mehr Platz zum Aussteigen

„Wenn die Stellplätze nach der Mindestbreite bemessen würden, hätte Rewe auch die erforderlichen 156 Plätze unterbringen können“, erklärte Bauamtsleiter Matthias Remus. Aber der Konzern habe großzügiger geplant, um den Kunden mehr Platz zu lassen und den breiter gewordenen Pkw Rechnung zu tragen.

Das wurde von den Abgeordneten ausdrücklich begrüßt. Lieber ein paar Stellplätze weniger, dafür aber mehr Platz zum Aussteigen und Einladen, so das einhellige Urteil. Ohne Gegenstimme wurde dieser Lösung zugestimmt.

Von Markus Kniebeler

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