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Rathenow Schwanenbrut im Optikpark
Lokales Havelland Rathenow Schwanenbrut im Optikpark
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15:50 15.04.2019
Das Schwanennest im Optikpark. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Zum Brüten – so ist es die Regel – ziehen sich Vögel gemeinhin an einen ruhigen Ort zurück. Ein Schwanenpärchen im Optikpark hat damit nichts am Hut. Seit Jahren baut es sein Nest am Ufer des Karpfenteichs. Und zwar nicht dort, wo Menschen nicht so schnell hin gelangen. Sondern genau neben den Steg, über den vor allem an den Wochenenden hunderte von Besuchern Richtung Promenade stampfen.

Familie Schwan macht das offenbar nichts aus. „Die sind auch bei viel Betrieb ganz entspannt“, sagt Optikpark-Mitarbeiter Sven Kolberg. An den Trubel müssen sich die Vögel jedenfalls schon gewöhnt haben. Sonst würden sie ja nicht in jedem Frühjahr zum Brüten an denselben Ort zurückkehren.

Bauzaun als Schutz

Nur wenige Schritte liegen zwischen dem Nest und der Steganlage. Und weil nicht alle Optikpark-Besucher gleich vernünftig sind, haben die Mitarbeiter zum Schutz einen Bauzaun aufgestellt, den sie noch mit einer Bastmatte verkleiden werden. „Die Schwäne sind zwar sehr entspannt. Aber es muss ja nicht sein, dass die Menschen ihnen zu sehr auf die Pelle rücken“, sagt Kolberg.

Dass diese Maßnahmen funktionieren, haben die zurückliegenden Jahre gezeigt. Im Mai vergangenen Jahres sah man plötzlich sieben Schwanenküken über den Karpenteich paddeln. „Putzmunter waren die“, erinnert sich Sieglinde Leumann, die gärtnerische Leiterin im Park.

Ausflüge zur Havel

Wenn die Jungen ein bisschen größer werden, erweitern sie übrigens ihren Radius. Dann geht es vom großen in den kleinen Karpfenteich. Auch Ausflüge in Hellers Loch und auf den Altarm der Havel sind keine Seltenheit. Und sogar in der Nähe des Leuchtturms hat man die Schwanenfamilie schon beobachten können.

„Wir freuen uns jedes Jahr über den Nachwuchs“, sagt Sven Kolberg. Mittlerweile gehöre das Schwanenpärchen schon zum Inventar des Parks. Sicher werden etliche Stammgäste des Optikparks am Ostersonntag, wenn die Saison eröffnet wird, nachschauen, ob denn die Schwäne wieder da sind? Und ob der Nachwuchs vielleicht schon seine Kreise zieht?

Fest steht, dass es sich bei den Schwänen um ganz und gar unproblematische Bewohner der Anlage am Schwedendamm handelt. Was man nicht von allen Tieren, die sich im Optikpark wohlfühlen, behaupten kann. Die Rehe etwa haben es auf die zarten Triebe in den Beeten abgesehen – was die Zahl der Blüten später erheblich reduziert. Und der Biber hat schon dem ein oder anderen Baum am Havel-Altarm den Garaus gemacht.

Von Markus Kniebeler

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