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Rathenow Uferweg am Stadtkanal: Bau des letzten Abschnitts hat begonnen
Lokales Havelland Rathenow Uferweg am Stadtkanal: Bau des letzten Abschnitts hat begonnen
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17:28 27.08.2019
Die Trasse für den Bau des letzten Wegabschnitts wurde bereits freigeschlagen. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Der Uferweg am Rathenower Stadtkanal soll endlich zum Rundweg werden. Die Arbeiten, die seit langem geplant sind, aber immer wieder aufgeschoben wurden, haben nun begonnen.

Wenn von dem Vorhaben die Rede war, fiel immer wieder der Begriff Lückenschluss. Denn tatsächlich sind mehr als 90 Prozent des Weges, der auf beiden Seiten des Stadtkanals zwischen der Schleusenbrücke und der Jederitzer Brücke verläuft, schon seit Jahren nutzbar. Nur auf dem nordöstlichen Abschnitt des Kanals war bislang kein Durchkommen.

Trasse freigelegt

Das wird sich ändern: Zwischen dem Stichkanal auf Höhe der Kleinen Waldemarstraße und dem Rewe-Parkplatz in der Fehrbelliner Straße hat der Bau des letzten, rund 130 Meter langen Wegstücks begonnen.

„In den vergangenen beiden Wochen ging es vornehmlich darum, Baufreiheit zu schaffen“, sagt Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus. Dass dies gelungen ist, erkennt selbst der Laie. Wo bislang undurchdringliches Dickicht jede Sicht versperrte, kann man jetzt, wenn man von der Kleinen Waldemarstraße gen Stadtkanal schaut, das Wasser durchschimmern sehen.

Mit schwerem Gerät wurde das Dickicht beseitigt. Quelle: Markus Kniebeler

Die Trasse für den Bau des Weges ist freigelegt, künftig wird man von der nordwestlichen Ecke des Rewe-Parkplatzes bis zu dem genannten Stichkanal am Wasser vorbeiflanieren können.

Schwammiger Untergrund

Die größte Herausforderung für die Bauleute auf diesem letzten Wegstück wird die Errichtung einer Brücke über den Stichkanal sein. Dieser ist zwar nicht sonderlich breit, aber weil der Untergrund schwammig ist, müssen die Fundamente der Widerlager tief im Erdreich verankert werden.

Bevor diese Erdarbeiten beginnen, muss das Baufeld nach Auskunft von Matthias Remus von Munitionsspezialisten auf Kriegshinterlassenschaften untersucht werden.

Über diesen Stichkanal muss eine Brücke errichtet werden. Quelle: Markus Kniebeler

Danach geht es dann an die Installation der Brücke. Nach derzeitigem Stand der Dinge wird das rund zwölf Meter lange Bauwerk vorgefertigt und dann als Ganzes auf die Widerlager gehoben. Sobald sich die Brücke an Ort und Stelle befindet wird das restliche Wegstück bis zum Rewe-Parkplatz gebaut.

Rund 450 000 Euro kostet der Lückenschluss am Stadtkanal. Zwei Drittel der Summe kommen aus dem Programm Städtebauförderung, den Rest bringt die Stadt aus eigener Kraft auf. Läuft alles nach Plan, soll der Rundweg noch in diesem Jahr fertig werden.

Von Markus Kniebeler

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