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Rathenow Fehlalarm hält Feuerwehrleute auf Trab
Lokales Havelland Rathenow Fehlalarm hält Feuerwehrleute auf Trab
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15:51 12.06.2019
Blitze und Wetterleuchten waren in der Nacht zu Mittwoch auch im Westhavelland zu sehen. Ansonsten blieb es sehr ruhig. Quelle: Foto: Kay Harzmann
Rathenow

Während in anderen Regionen Brandenburgs Unwetter in der Nacht zum Mittwoch für Überflutungen und weitere Schäden sorgten, kam das Westhavelland glimpflich davon.

In Premnitz und Nennhausen mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr nicht einmal ausrücken.

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Und auch für die Rathenower Feuerwehr wäre es eine ruhige Nacht geworden, wenn es nicht um kurz nach 1 Uhr einen beunruhigenden Notruf gegeben hätte. Ein Anrufer teilte mit, in den Turm der Sankt-Marien-Andreas-Kirche sei der Blitz eingeschlagen. Und er habe einen Feuerschein am Turm bemerkt.

30 Einsatzkräfte am Kirchberg

Mit 30 Einsatzkräften rückte die Feuerwehr zum Kirchberg aus. Obwohl von außen nichts mehr zu sehen war, machten sich Männer unter Atemschutz auf den beschwerlichen Weg nach oben. „Glücklicherweise konnte kein Brandherd entdeckt werden“, sagte Rathenows Ortswehrführer Oliver Lienig. Nach umfangreicher Suche sei der Einsatz gegen 3 Uhr beendet worden.

Kein böser Scherz

Bei dem Alarm habe es sich aber nicht um einen bösen Streich gehandelt, stellte Lienig klar. Der Augenzeuge habe auf dem Kirchberg auf die Feuerwehr gewartet und die Stelle gezeigt, wo seiner Beobachtung nach der Blitz eingeschlagen war.

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Zwar habe man einen Blitzeinschlag nicht nachweisen können. Aber im oberen Teil des Turmes seien die Sicherungen herausgesprungen gewesen. Das deute darauf hin, dass die Version des Blitzschlags nicht aus der Luft gegriffen sei.

Blitz und Donner, aber wenig Regen

Rathenower berichten, dass am Himmel immer wieder Blitze und Wetterleuchten zu sehen gewesen seien. Auch habe es einige Male kräftig gedonnert. Aber von schweren Sturmböen und ergiebigen Regenfällen blieb die Region verschont.

Stadtförster Thomas Querfurth bestätigt dies. Zwischen vier und sechs Liter Niederschlag pro Quadratmeter habe er gemessen. Das sei nicht der Rede wert. Den dürregeplagten Bäumen sei damit nicht geholfen.

Andere Lage im Osten des Kreises

Im Vergleich dazu war die Lage im Osthavelland weitaus dramatischer. Überflutete Straßen, voll gelaufene Keller, umgestürzte Bäume. Die Feuerwehren in Dallgow-Döberitz und Falkensee waren stundenlang beschäftigt, Unwetterschäden zu beseitigen.

Ein Blick auf die Niederschlagswerte macht den Unterschied zum Westen des Kreises deutlich. In Staaken etwa, gleich an der östlichen Kreisgrenze, wurden über 70 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen.

Von Markus Kniebeler

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