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Rathenow Waldemarstraße wird saniert
Lokales Havelland Rathenow Waldemarstraße wird saniert
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07:28 09.01.2020
Gefürchtete Rumpelstrecke: Die Waldemarstraße in Rathenow soll saniert werden. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Die Klagen über den Zustand der Waldemarstraße sind so alt, wie die Pflastersteine, die dort verbaut sind. Zugegeben, das ist überspitzt formuliert. Aber tatsächlich beschweren sich seit Jahren Anwohner und Nutzer der innerstädtischen Straße über die aus ihrer Sicht unzumutbaren Verhältnisse.

In der Tat ist ein die Kfz-Technik schonendes Passieren der Strecke nur bei extrem gedrosselter Geschwindigkeit möglich. Und auch die Beschwerden von Fußgängern über Sturzgefahr auf dem unebenen Gehweg sind nicht aus der Luft gegriffen.

Planung wird ausgeschrieben

Doch nun ist ein Ende der Leidenszeit in Sicht. Nach Auskunft von Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus soll die Waldemarstraße saniert werden. „Noch im Januar wollen wir die Planungsleistungen ausschreiben“, sagt er. Mit dem Baubeginn sei Anfang des kommenden Jahres zu rechnen.

Die rund 300 Meter lange Straße, die Goethestraße und Fehrbelliner Straße verbindet, soll komplett saniert werden. Das heißt, dass nicht nur der Straßenkörper, sondern auch die unter diesem verlaufenden Wasser- und Abwasserleitungen erneuert werden. Auch die Gehwege inklusive der Straßenbeleuchtung werden weggerissen und neu aufgebaut.

Geschätzte Kosten: 1,5 Millionen

Die Kosten für die Generalsanierung der Straße belaufen sich ersten Schätzungen zufolge auf rund anderthalb Millionen Euro. Diese Summe muss die Stadt allerdings nicht komplett aus eigener Kraft aufbringen. Die Straße ist eines der benannten Vorhaben in der jüngst vorgestellten „Stadtumbaustrategie 2030“ für die Stadt Rathenow.

Sollte die Stadt, wie zu erwarten, in das Bund-Förderprogramm Stadtumbau Ost aufgenommen werden, dann würden sich der Bund und das Land Brandenburg zu je einem Drittel an den Sanierungskosten für die Waldemarstraße beteiligen. Außerdem soll es Geld aus der Mehrbelastungsausgleichsverordnung gegen, mir welcher der Wegfall der Straßenausbaubeiträge kompensiert wird.

Von Markus Kniebeler

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