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Rathenow Zu wenige kennen die Bürgerstiftung
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16:32 16.05.2019
Picknick unter freiem Himmel – am 16. Juni findet der nächste Bürgerbrunch auf dem Märkischen Platz in Rathenow statt. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

 Nur noch einen Monat, dann treffen sich wieder zahlreiche Menschen auf dem Märkischen Platz, um gemeinsam zu speisen, miteinander zu plaudern und nebenbei auch noch Gutes zu tun. Am Sonntag, dem 16. Juni, lädt die Bürgerstiftung für die Region Rathenow zu ihrem traditionellen Bürgerbrunch ein.

Rund 200 Gäste werden auch in diesem Jahr erwartet. Es ist bereits das zwölfte Picknick unter freiem Himmel und die Vorbereitungen für diesen alljährlichen Höhepunkt der Bürgerstiftung laufen auf Hochtouren, wie Mario Schwalme am Mittwochabend verkündete.

Schwalme steht seit letztem Jahr an der Spitze des Stiftungsvorstands. Gemeinsam mit Daniela Werner, die seit Oktober im Vorstand mitarbeitet, gab er den Mitgliedern des Stiftungsrats einen Überblick über die aktuelle finanzielle Lage.

Der Vorstand der Bürgerstiftung für die Region Rathenow: Daniela Werner, Werner Galys, Evelyn Schulz, Mario Schwalme und Ute Arndt (v.l.) Quelle: Christin Schmidt

Demnach hat sich das Stiftungskapital im vergangenen Jahr um knapp 13 000 Euro erhöht auf rund 518 000 Euro. Fast 4200 Euro konnten in gemeinnützige Projekte investiert werden.

Mit dem Ergebnis zeigten sich die Mitglieder des Stiftungsrats zufrieden. Sie entlasteten einstimmig den Vorstand. Damit steht der Förderung weiterer Projekte nichts mehr im Weg. Zwei konnte die Stiftung in diesem Jahr bereits unterstützen, weitere sollen folgen.

Ute Arndt, Schriftführerin im Vorstand seit Oktober 2018, weiß wie wichtig diese Hilfe für die Region ist. Als engagierte Ehrenamtlerin hat sie selbst verschiedene Vorhaben unterstützt und weiß, oft fehlt es an finanzieller Kraft.

Die Chance auf Förderung nutzen

„Dank der Bürgerstiftung habe ich Mitstreiter gefunden, denen das Gemeinwohl der Bürger unserer Stadt am Herzen liegt und die über die Möglichkeit verfügen, Projekte nachhaltig finanziell zu unterstützen.“

Umso erstaunlicher sei es, dass zu wenige Bürger von dieser Chance wissen oder sie nutzen, so Ute Arndt.

„Einen formlosen Antrag für ein gemeinnütziges Vorhaben, das einem am Herzen liegt, zu formulieren, kann so schwer nicht sein. Der Vorstand prüft, fragt bei Bedarf gern nach und hilft nach seinen Möglichkeiten und Zielsetzungen“, ermutigt sie alle engagierten Ehrenamtler.

Von Christin Schmidt

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