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Rhinow 20 000 Euro für Straßenreparaturen
Lokales Havelland Rhinow 20 000 Euro für Straßenreparaturen
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08:07 03.10.2018
Bereits abgeschlossen ist die Reparatur des Gehweges in Kietz. Quelle: Norbert Stein
Rhinow

Die Stadtverordneten haben eine geänderte Prioritätenliste für die Straßeninstandsetzung in Rhinow beschlossen. Das Bauamt hatte nach Inaugenscheinnahme der öffentlichen Straßen, Wege und Plätzen die von den Angeordneten im Frühjahr beschlossene Prioritätenliste überarbeitet, nach Notwendigkeiten und finanziellen Möglichkeiten der Stadt neu geordnet und den Abgeordneten zur Beschlussfassung vorgeschlagen.

Um die Prioritätenliste 2018 vollständig abarbeiten zu können, waren insgesamt rund 70 000 Euro notwendig. Der Stadt stehen aber lediglich 20 000 Euro zu Verfügung. So ist es nicht möglich, die Prioritätenliste in diesem Jahr vollständig abzuarbeiten.

13 Projekte erledigt

Von insgesamt 19 aufgelisteten Maßnahmen können 13 Reparaturen und Sanierungsprojekte realisiert werden. Neun Vorhaben sind bereits erledigt. Dafür wurden 13 200 Euro investiert. Weil einige Instandsetzungsarbeiten kostengünstiger ausfielen, wie ursprünglich geplant, konnten in der Prioritätenliste zusätzlich dringend erforderliche Maßnahmen aufgenommen werden.

Die Absenkung des Gehweges an der Straße der Jungend 18 mit barrierefreiem Parkplatz ist so eine Maßnahme. Dafür stehen nun 3700 Euro zu Verfügung. „Die Straßenabläufe im Stadtgebiet müssen zweimal in Jahr gereinigt werden“, sagte Bürgermeister Stefan Schneider. Bisher wurde nur einmal im Jahr gereinigt.

Finanziert wurde aus dem Fonds auch die technische Überprüfung der Brücke Buchhorster Straße. Quelle: Norbert Stein

Für die zusätzliche Reinigung haben die Abgeordneten mit der Beschlussfassung vom Gesamtbudget nun 1900 Euro eingeplant. Die Pflege des Regenentwässerungsgrabens und die Deichberäumung in der Gartenstraße, die Beseitigung von Schlaglöchern in der Straße der MTS und Ausbesserungsarbeiten am Gehweg im Ortsteil Klietz gehören zu den Projekte, die schon umgesetzt sind.

Auch Ausbesserungsarbeiten in der Straße Am Mühlenberg und Arbeiten am Gehweg in der Lindenstraße sind bereits erledigt. Finanziert wurde aus dem Reparatur- und Instandsetzungsfonds auch die 2018 turnusmäßig fällige Überprüfung der Brücken in der Buchhorster Straße und der ehemaligen Bahnbrücke. 1200 Euro müssen in diesem Jahr noch für Notreparaturen aufgebracht werden.

Was übrig bleibt

Sechs Vorhaben auf der Prioritätenliste können 2018 nicht finanziert werden. Zum Beispiel der Anschluss der Rübehorster Straße an die Regenwasserleitung der Kietzer Chaussee. Dafür sind allein 25 000 Euro aufzubringen. Auch die Reparatur des Gehweg an der Prietzener Straße gegenüber dem Spielplatz (3000 Euro), die Erschließung der Zufahrt zur Turnhalle (2400 Euro), die Oberflächenbehandlung Gänsemäsche/Bergstraße (6000 Euro) und die Herstellung der Bankette Rübehorster Straße für 8000 Euro müssen warten.

Von Norbert Stein

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