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Rhinow Amtsumlage sinkt um ein Prozent
Lokales Havelland Rhinow Amtsumlage sinkt um ein Prozent
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07:06 31.12.2019
Stefan Schneider ist mit dem Amtshaushalt 2020 zufrieden. Quelle: Norbert Stein
Rhinow

Weil die voraussichtlichen Erträge geringer ausfallen, haben die Abgeordneten einem Ausgleich aus der Haushaltsrücklage zugestimmt. 153 000 Euro sind dafür aufzubringen. Der Finanzhaushalt 2020 hat ein Volumen von 5,1 Millionen Euro.

Nun 31 Prozent

Für die sechs Gemeinden der Rhinower Verwaltungseinheit sinkt die Amtsumlage für das kommende Jahr im Vergleich zu 2019 um ein Prozent auf nunmehr 31 Prozent. Kämmerin Ellen Schütt verwies in diesem Zusammenhang auf eine stetige Absenkung der Amtsumlage in den zurückliegenden Jahren.

Solider Etat

Im Jahr 2014 betrug die Umlage für die Gemeinden noch 34 Prozent. Mehr Geld haben die Gemeinden im kommenden Jahr aber nicht auf dem Konto. Weil sich die Umlagehöhen und Zuwendungen verändern, zahlen sie in der Summe nächstes Jahr im Vergleich zu 2019 den selben Betrag in den Amtshaushalt ein. „Wir haben aber wieder einen soliden Amtshaushalt und damit eine gute Grundlage für die weitere Arbeit“,sagt Stefan Schneider, Bürgermeister von Rhinow und Vorsitzender des Amtsausschusses.

Hohe Personalkosten

Er lobt die von der Kämmerei mit der Ausarbeitung des Haushaltsentwurfs geleistete Arbeit. Die Personalkosten für die Verwaltung,die Kindertagesstätten und das technische Personal der Grundschulen schlagen mit 3,7 Millionen Euro im Gesamtetat zu Buche. Es ist die höchste Ausgabenposition im Amtshaushalt.

Computer und Software

Für die Anschaffung neuer Computertechnik in der Verwaltung, die Einführung der E- Akte und neue Software im Einwohnermeldeamt sind im Amtshaushalt 30 000 Euro eingestellt. Weitere 56 000 Euro werden in die weitere Ausstattung der Feuerwehr investiert und 8800 Euro in Anschaffungen für die Kitas.

Digitale Schulen

Rund 122 000 Euro sollen mit Hilfe einer Bundesförderung in die weitere Digitalisierung der Grundschulen Rhinow und Hohennauen fließen. Dafür seien in den nächsten Wochen umfangreiche Vorbereitungen notwendig, erklärte Amtsdirektor Jens Aasmann den Abgeordneten. Die Schulen müssen einen Plan erarbeiten, wofür sie das Geld einsetzen möchten. Zudem ist die Versorgung der Grundschulen mit leistungsfähigen Internetanschlüssen sicherzustellen.

Die Gemeinden des Amtes Rhinow werden auch im kommenden Jahr wieder einen gemeinsamen Investitionsfonds bilden. 189 000 Euro werden sie in den Gemeinschaftstopf einzahlen. Aufgestockt wird der Investitionsfonds mit 250 000 Euro aus dem Amtshaushalt. Damit stehen den Gemeinden im nächsten Jahr zur Sicherung von Eigenanteilen für Investitionen und nachhaltigen Instandhaltungsmaßnahme insgesamt 439 000 Euro zu Verfügung.

Von Norbert Stein

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