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Rhinow Feuerwehrleute kämpfen um Lilienthal-Cup
Lokales Havelland Rhinow Feuerwehrleute kämpfen um Lilienthal-Cup
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18:06 01.10.2018
Zum Lilienthal-Cup gab es beim Herbstfest der Rhinower Feuerwehr spannende Wettkämpfe im „Löschangriff nass“. Quelle: Norbert Stein
Rhinow

Die Ortsfeuerwehr Rhinow wird in ihrer Arbeit von einem engagierten Förderverein unterstützt. 58 junge und alte Mitglieder vereint der Förderverein. Dem Aufdruck auf ihren T-Shirts „Feuerwehr Rhinow - ein Leben lang“ machen sie auf vielfältige Weise Ehre.

Abwechslungsreiches Programm

Beim diesjährigen Herbstfest und dem 13. Otto-Lilienthal-Cup am Wochenende auf dem Gelände der Feuerwache trugen viele Helfer an den Ständen oder an der Wettkampfstrecke ein solches T-Shirt oder eine blaue Feuerwehruniform.

Die Ortsfeuerwehr und der Förderverein hatten die Veranstaltung wieder in bewährter Weise gemeinsam organisiert und für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt. Bei schönem Herbstwetter kamen zahlreiche Besucher zur Feuerwehr.

Die Mädchengruppe der Jugendfeuerwehr Rhinow zeigte eine Übung zur Rettung einer verletzten Person aus einem Fahrzeug Quelle: Norbert Stein

Sie unterhielten sich oder schauten bei den Wettkämpfen um den Wanderpokal des Rhinower Bürgermeisters Stefan Schneider im Löschangriff nass zu. Die Zuschauer bekamen spannende und faire Wettkämpfe zu sehen. Zwei Frauenmannschaften und 15 Männermannschaften aus drei Bundesländern eiferten auf der 100 Meter langen Laufbahn mit Schläuchen, Saugelängen und Strahlrohren um schnelle Zeiten.

Jede Mannschaft absolviert zwei Starts. Nach Abschluss aller Läufe entschieden Zehntelsekunden über die Platzierungen. Den Frauenwettkampf hat das Team Havelland in einer Zeit von 30,74 Sekunden gewonnen, vor der Mannschaft Havelaue (30,85). Auch bei den Männern erwies sich das Team Havelland als schnellste Mannschaft. 23, 62 Sekunden benötigten das Auswahlteam mit Wettkämpfern aus mehreren havelländischen Ortsfeuerwehren und bekam dafür von Bürgermeister Stefan Schneider den Wanderpokal überreicht.

Viele gute Leistungen

Platz 2 belegte der diesjährige Kreismeister Wolsier (24,98), vor Gastgeber Rhinow (24,66). Den Zusatzwettbewerb mit einer DDR- Technik beendete die Feuerwehr Stendal (26,65) siegreich. Die Stendaler verwiesen Wolsier auf den zweiten Platz, Gülpe wurde Dritter.

Die „Armeisen“- Gruppe der Kita Knirpsenstadt führte in der Wettkampfpause ein Programm auf. Passend zum Anlass sangen die Mädchen und Jungen Feuerwehr-Lieder und trugen dazu auch kleine Helme. Die Mädchengruppe der Jugendfeuerwehr Rhinow zeigte in einer Vorführung die Rettung einer verletzten Person aus einem Fahrzeug und Erste Hilfeleistungen.

Die „Armeisen“- Gruppe der Kita Knirpsenstadt unterhielt die Besucher mit Liedern und Gedichten. Quelle: Norbert Stein

Auf dem Hof der Feuerwache konnten die Besucher Feuerwehrtechnik besichtigen und ihre privaten Feuerlöscher überprüfen lassen. Besonders der Nachwuchs hatte Spaß beim Rasenskilauf, auf einem Schubkarren-Parcours und bei weiteren Geschicklichkeitsspielen. Viele Besucher nutzten auch die Gelegenheit sich aus dem Korb der Rhinower Feuerwehrdrehleiter die Kleinstadt aus der Vogelperspektive anzuschauen.

Von Norbert Stein

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