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Rhinow Flucht und Vertreibung: Neue Ausstellung in der Görner Kirche
Lokales Havelland Rhinow Flucht und Vertreibung: Neue Ausstellung in der Görner Kirche
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08:09 08.05.2019
Die Ausstellung wird am Sonntag in der Kirche Görne eröffnet. Quelle: Uwe Hoffmann
Görne

Am Sonntag, 12. Mai, um 14 Uhr eröffnet der Förderverein für Kirche und Dorf Görne seine inzwischen 5. Ausstellung mit heimatlichem Bezug. In diesem Jahr geht es um das Thema „Flucht, Vertreibung und Ankunft in Görne“.

In acht Ausstellungstafeln, die auf wetterfesten Planen an dem Giebel der Dorfkirche angebracht werden, beleuchtet der Förderverein die Herkünfte und Schicksalswege der zum Ende des zweiten Weltkrieges nach Görne geflüchteten Menschen.

Wie andernorts auch, leben in Görne heute noch Menschen, die kriegsbedingt oder nachkriegsbedingt ihre Heimat verlassen mussten. Die neue Beheimatung war für sie damals alles andere als leicht. Der Weg vom Flüchtling zum Dorfbewohner war oft steinig und langwierig. Die Ausstellung will Gelegenheit geben, diesen Teil der Vergangenheit besser zu verstehen.

Die Ausstellung wird durch ein Filmprojekt begleitet, in dem drei Einzelschicksale dargestellt werden. Der Film „Flucht nach Görne“ in Regie von Svenja Weber wird anlässlich der Ausstellungseröffnung in der Kirche uraufgeführt.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung besteht bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit mit den Ausstellungsmachern und Protagonisten ins Gespräche zu kommen und Meinungen auszutauschen.

Von Norbert Stein

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