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Rhinow Noch keine Entscheidung zum Gemeindesteg
Lokales Havelland Rhinow Noch keine Entscheidung zum Gemeindesteg
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10:02 22.11.2019
Am Hohennauener Gemeindesteg liegen noch einige Boote an Land. Quelle: Norbert Stein
Hohennauen

Es ist ruhig geworden am Hohennauener See. Die Saison ist vorbei.Vor dem Gemeindesteg am Seeufer in Hohennauen liegen noch einige Ruderboote und Bohlen auf Land. Der Zugang zum Bootssteg ist verschlossen.

Grund ist unbekannt

„Eigentlich sollte das Tor immer offen sein“, sagte Bürgermeister Ulf Gottwald am Dienstagabend auf einer Gemeindevertretersitzung im Ortsteil Wassersuppe. Warum das Tor verschlossen ist, kann er nicht sagen.

Infotafel ist weg

Erklären kann er auch nicht das Verschwinden einer wichtigen Informationstafel. Auf ihr wird ausgeführt, wie die Gemeinde mit dem Amt Rhinow zurzeit bei der Verpachtung von Anlegeplätzen am Steg für die kommende Saison vorgeht. Zudem waren auf der Tafel Kontakt-Telefonnummern der zuständigen Verwaltungsmitarbeiter notiert.

Gemeinde hilft

Die Gemeinde werde nun kurzfristig für eine neue Informationstafel sorgen, versicherte der Bürgermeister den Abgeordneten. „Diese Verfahrensweise funktioniert auch recht gut“, ergänzte Amtsdirektor Jens Aasmann. Wie eine neue Lösung zur Betreuung des Anlegestegs aussehen könnte, ist allerdings weiter offen. Die Gemeindevertretung muss noch weitere Entscheidungen diskutieren. Auch sonst dürfte die Anlage die Abgeordneten noch öfter beschäftigen.

Der Hohennauener Gemeindesteg Quelle: Norbert Stein

2014 hatte die Gemeinde Seeblick die kommunale Steganlage in Hohennauen für 15 Jahre an einem privaten Wassertouristiker mit Hausbooten verpachtet. Die Gemeinde gestattete dem Pächter, die Anlage zu betreiben und seine Hausboote hier festzumachen. Der Pächter wiederum sagte Investitionen zu und ging eine Verpflichtung zur Erweiterung der Steganlage um 48 Meter ein.

Dann die Kündigung

Mehrmals legte der Pächter der Gemeindevertretung geänderte Varianten zur Erweiterung der Steganlage vor, ohne diese aber umzusetzen. Im Sommer war die Geduld der Gemeindevertretung am Ende. Anfang September kündigte die Gemeinde dem Pächter „außerordentlich und mit sofortiger Wirkung“.

Noch keine Entscheidung

Der Amtsdirektor erklärte den Abgeordneten am Dienstagabend, der ehemalige Pächter lasse derzeit die Rechtmäßigkeit der außerordentlichen Kündigung des Pachtvertrages prüfen. „Deshalb sollte die Gemeinde derzeit keine Entscheidung zur Betreuung der Steganlage in der kommenden Saison treffen“, sagte Jens Aasmann weiter.

Gebührenvergleich

So wollen es die Abgeordneten nun auch machen. Zu den Gebühren in der kommenden Saison gibt es ebenfalls keine Entscheidung. Bürgermeister und Abgeordnete haben Zweifel, ob man in der kommenden Saison mit den zuletzt von der Gemeinde erhobenen Gebühren für Liegeplätze wirtschaften kann. So stimmten die Abgeordneten den Vorschlag des Bürgermeisters zu, erst einmal Gebühren in der Region zu vergleichen. Der Vergleich soll dann die Grundlage für die Gebühren am Gemeindesteg in Hohennauen sein.

Von Norbert Stein

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