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Rhinow Ortsdurchfahrt wird nicht vor 2025 saniert
Lokales Havelland Rhinow Ortsdurchfahrt wird nicht vor 2025 saniert
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10:18 23.11.2019
Die Ortsdurchfahrt Stölln wird vorerst nicht saniert. Quelle: Dirk Fröhlich
Stölln

Die Gemeinde Gollenberg kann sich kaum Hoffnung auf eine baldige Sanierung der Ortsdurchfahrt Stölln machen. Die Ortsdurchfahrt ist Teil der Landesstraße 17. Deshalb liegt die Zuständigkeit beim Landesbetrieb für Straßenwesen.

Die L 17 gehört aber auch zur Infrastruktur des Ortes und prägt das Dorfbild wesentlich. Sie ist nunmehr eine der wenigen Ortsdurchfahrten im Amt Rhinow, die in den letzten 30 Jahren nicht erneuert wurden. Notwendige Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten sind erfolgt, wie auch der abschnittsweise Überzug mit einer Splittschicht.

Einwohner fordern gleichzeitigen Radweg-Bau

Die Hoffnung der Gemeinde auf eine Sanierung der Ortsdurchfahrt zur Bundesgartenschau 2015 hat sich nicht erfüllt. Auch deshalb mehren sich bei der Gemeinde Anfragen von Einwohnern, wann endlich mit einer Sanierung der Ortsdurchfahrt zu rechnen ist.

Bürgermeister Wolfgang Nitsche hatte das Thema auf die Tagesordnung der jüngsten Gemeindevertretersitzung gesetzt. Zum Thema machte er gleichzeitig den Bau eines Radweges von Kleßen nach Stölln, der schon lange von vielen Einwohnern aus der Region gefordert wird.

Nitsche hatte seinen Amtskollegen aus der Nachbargemeinde, Paul-Egon Zander, zu der Beratung eingeladen. Die Rhinower Bauamtsleiterin Birgit Schmidtke informierte die Abgeordneten zunächst über das Ergebnis von Gesprächen mit dem Landesbetrieb zur Ortsdurchfahrt Stölln.

Andere Vorhaben sind dringender

Ihr Bericht ließ bei den Gemeindevertretern keine Zweifel. Schmidtke sagte, der Landesbetrieb habe erklärt, eine Planung zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Stölln sei bis zum Jahr 2025 nicht vorgesehen. Andere Vorhaben seien für den Landesbetrieb dringender.

Der Landesbetrieb hat alle Ortsdurchfahrten in seiner Zuständigkeit bewertet. Die Ortsdurchfahrt Stölln habe von insgesamt 25 möglichen Punkten, die für eine Sanierung sprechen, lediglich sechs erhalten, so Schmidtke.

Bewertet wurden unter anderem das durchschnittliche Verkehrsaufkommen, der Fahrbahnzustand, die Unfallhäufigkeit, Seitenanlagen und Straßenentwässerung. Nach dem derzeitigen Stand wird die Ortsdurchfahrt Stölln in den kommenden fünf Jahren nicht saniert.

Wie geht es weiter?

Wie es nach 2025 weiter geht, ist derzeit noch offen. Nein sagt der Landesbetrieb auch zu einem straßenbegleitenden Radweg von Stölln nach Kleßen.

Seine Haltung begründet der Landesbetrieb mit einem zu geringen Verkehrsaufkommen und zu hohen Baukosten im Bereich des Kleßener Sees.

Das Teilstück könnte man mit dem Ausbau eines 700 Meter langen Weges durch den Wald umgehen, meinte Wolfgang Nitsche. Der Radweg wäre dann aber nicht mehr „straßenbegleitend“ und schon deswegen kein Thema mehr für den Landesbetrieb. Die Gemeinden müssten die Kosten tragen und das dürfte insbesondere Kleßen-Görne schwer fallen. Bürgermeister Zander wird die Idee dennoch in seine Gemeindevertretung mitnehmen.

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Von Norbert Stein

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