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Rhinow Prinzessinnen und Räuber feiern im Jugendclub
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06:35 11.02.2020
Beste Stimmung im Rhinower Jugendclub: Carla Wollf feiert mit den Jugendlichen Fasching. Quelle: Norbert Stein
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Rhinow

Die Stimmung ist närrisch gut im Rhinower Jugendclub und dafür gibt es auch einen guten Grund. Der Nachwuchs feiert Fasching. Einige Mädchen und Jungen sind sogar kostümiert in den Freizeittreff in der Gänsemäsche gekommen.

Prinzessinnen, Räuber und Mägde feiern hier in fröhlicher Runde. Wer nicht kostümiert ist, feiert als „Zivilist“ mit bei guter Stimmungsmusik.

„Der Fasching macht riesig Spaß. Aber auch sonst ist hier immer etwas los “, erzählt die neunjährige Katelyn in der fröhlichen Runde. Weil es ihr hier so gut gefällt, kommt sie regelmäßig in den Jugendclub.

Kindersekt zum Anstoßen

„Und natürlich besonders gern zur Faschingsfeier“, ergänzt Erik. Der zehnjährige aus Wolsier verbringt seine Freizeit ebenfalls gern im Club.

„Wir sind eine dufte Truppe und spielen oft miteinander“, verrät der Junge. Dann ist erst einmal genug erzählt. Es geht an die Bar, wo die Faschingstruppe anstößt mit Kindersekt oder einem anderen alkoholfreien Getränkt.

Inzwischen ist auch schon der Tisch eingedeckt. Es gibt kleine Frikadellen, Obstspieße, Nudelsalat und andere Leckereien. Eltern haben bei der Vorbereitung des Faschingsbüfetts geholfen.

Carla Wolff hat den richtigen Draht zu den Kindern

Einiges haben auch die Kinder vorbereitet oder sie haben zumindest Carla Wolff dabei geholfen. „Lerne das Glück zu ergreifen, denn das Glück ist immer da“ steht an einer Wand geschrieben im Jugendclub. Der Spruch passe zur Einrichtung und solle die Kinder zu sinnvollen Unternehmungen animieren, meint Carla Wolff.

Seit mittlerweile zwölf Jahren betreut sie den Jugendclub und ist seit dem ersten Tag mit viel Engagement dabei. Sie hat, wie man so sagt, den richtigen Draht zu den Kindern und Jugendlichen. Das sehen auch die Teilnehmer der Faschingsrunde so.

Jede zweite Woche öffnet Carla Wolff den Jugendclub, Montag bis Donnerstag von 15.00 bis 20.30 Uhr. Freitag und Samstag ist bis 21.30 Uhr offen. Zwischen zehn und 20 Kinder kommen zumeist an den Nachmittagen.

Die älteren kommen nur noch am Wochenende

Daran hat sich in den letzten Jahren nichts geändert. Aber in den Nachmittagsstunden kommen zunehmend auch Kinder zwischen neun und zwölf Jahren.

Als Carla Wolff angefangen hat war das noch anders. Da kamen vor allem die 14- bis 17-Jährigen in den Club. Weil Jugendliche in dem Alter heute meist weiterführende Schulen in Rathenow oder anderen Städten besuchen, haben sie dort auch Arbeitsgemeinschaften und oft auch ihren Freundeskreis, erklärt Carla Wolff den Alterswandel.

Freitag- und Samstagabend kommen dann Jugendliche, die in der Woche auswärts studieren oder eine Berufsausbildung absolvieren und vor einigen Jahren noch am Nachmittägig ihre Freizeit im Jugendclub gestalteten mit Tischtennis, Billard, Kochstunden, Gesellschaftsspielen Erzählrunden oder anderen Aktivitäten.

Von Norbert Stein

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