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Rhinow Wasserrastplatz soll eingezäunt werden
Lokales Havelland Rhinow Wasserrastplatz soll eingezäunt werden
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16:26 31.05.2019
Der 1. Motorboot- und Segelsportverein Strodehne möchte den Wasserwanderrastplatz mit einem Zaun sichern. Quelle: Norbert Stein
Strodehne

Bootsanleger, Spielplatz, sanitäre Einrichtungen, Grillplatz, Bänke, Ablagefläche für Kanus und eine Erholungswiese, auf der Wasserwanderer übernachten können im Zelt. Strodehne hat einen gut hergerichteten Rastplatz für Wasserwanderer am Havelufer, den nicht nur Touristen gerne nutzen. Auch Einwohner aus dem Dorf kommen gern zur Entspannung an das Havelufer.

Die Gemeinde Havelaue als Eigentümerin hat zur Bundesgartenschau 2015 kräftig investiert in die Anlage, insbesondere in den Ausbau des Bootssteges und den Wasserwanderrastplatz. Der 1. Motorboot- und Segelsportverein Strodehne nutzt den Bootssteg, an dem aber auch Freizeitkapitäne aus Deutschland und dem Ausland anlegen, um die schöne Gegend zu genießen.

Sauberkeit wird geschätzt

Wasserwanderer entspannen gerne auf dem Rastplatz am Havelufer. Sie schätzen die Ordnung und Sauberkeit auf und um den Wasserwanderrastplatz. Der 1. Motorboot- und Segelsportverein betreut und pflegt die Anlage mit viel Engagement. Die Grundlage dafür ist eine Vereinbarung mit der Gemeinde. Es funktioniert. Der Verein, der 2019 sein 25-jähriges Bestehen begeht, leistet eine erfolgreiche Arbeit.

Doch schon seit einiger Zeit sieht sich der Verein bei der Unterhaltung der Anlage mit zunehmenden Problemen konfrontiert. Die Übernachtungs- und Ablageflächen zur rechten und linken Seite der ehemaligen Fährzufahrt auf dem Wasserwanderstplatz würden immer häufiger mit Autos und Motorrädern befahren, erklärte Wolfgang Schwuchow seitens des Vereinsvorstandes der Gemeindevertretung. Selbst die Poller neben dem Spielplatz und der kleine Wall am Parkplatz würden Auto- und Motorradfahrer davon nicht abhalten, auf den Wasserwanderrastplatz zu fahren.

Kradfahrer machen Spuren

Besonders Motorradfahrer reißen mit ihren Maschinen Spuren in die Grasnarbe. Dem Verein hat zusätzliche Arbeiten, die er auf Dauer nicht erbringen kann. Das unbefugte Befahren würde den Wasserwanderrastplatz belasten und beschädigen, sagte Wolfgang Schwuchow. Der Verein möchte deshalb den Wasserwanderrastplatz mit einem ein Meter hohen Zaun in zwei Abschnitten einfrieden.

Der erste Teil soll am Spielplatz anschließen und parallel zur alten Fährzufahrt links in Richtung Sanitärgebäude aufgestellt werden. Der zweite Teil des Zaunes soll rechts der alten Fährzufahrt auf dem kleinen Wall vor der Kanuablage beginnen und parallel zur Havel bis vor den Schilfbereich aufgestellt werden. Insgesamt wären es rund 130 Meter Zaun. Ein freier Zugang zum Wasserwanderrastplatz würde aber gewährleistet bleiben.

Nicht nur Befürworter

Das Vorhaben findet in Strodehne aber keineswegs nur Befürworter. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt erhebliche Vorbehalte und Kritik. Der Verein habe die Dorfbevölkerung weder informiert noch einbezogen bei seine Vorbereitungen, kritisierte Einwohnerin Elke Melkus in der Gemeindevertretersitzung. Melkus ist damit im Einklang mit Gabriele Konsor, Gert Holländer und weiteren Einwohnern. Für sie wäre ein Zaun hinderlich für den Tourismus und die eigene Bevölkerung.

Die Gemeinde als Eigentümerin der Anlage muss dem Zaunbau zustimmen. Sie hat aber noch nicht entschieden. Die Angelegenheit soll erst auf einer Einwohnerversammlung in Strodehne diskutiert werden. Erst danach kommt der Antrag des Vereins zur Abstimmung in der Gemeindevertretung. Der Ausgang ist nach derzeitiger Meinungslage offen.

Von Norbert Stein

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