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Rhinow Spielplatz soll zweites Gerät bekommen
Lokales Havelland Rhinow Spielplatz soll zweites Gerät bekommen
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15:06 21.11.2018
Sylvia Kraft freut sich über das neue Spielgerät für den Spielplatz in Schönholz.
Sylvia Kraft freut sich über das neue Spielgerät für den Spielplatz in Schönholz. Quelle: Christin Schmidt
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Schönholz

Hübsch sanierte Siedlungshäuser, eine uralte Eichenallee, weite Grünflächen und ein großer Spielplatz prägen das Dorfbild von Schönholz, einem Ortsteil der Gemeinde Gollenberg. Schönholz mit rund 100 Einwohnern ist ein gepflegtes Dorf.

Probleme bereitet jedoch der Spielplatz, der zwar auch gepflegt ist, aber den Kindern kaum noch Möglichkeiten zum Spiel bietet. Lediglich ein Gerät steht noch auf dem Platz. Abwechslung sieht anders aus. Nun soll sich etwas ändern.

5000 Euro für eine Doppelschaukel

Auf dem Spielplatz soll eine neue Doppelschaukel aufgestellt werden. Die Gemeinde Gollenberg gibt für die Anschaffung 5000 Euro aus dem Finanzetat. So haben es die Gemeindevertreter am Montag mit dem Beschluss zum ersten Nachtragshaushalt der Gemeinde für das laufende Jahr entschieden. Die Verwaltung wird die Doppelschaukel nun bestellen und in Schönholz aufstellen lassen.

„Der Spielplatz ist wichtig für Schönholz“, sagt Ortsvorsteherin Sylvia Kraft. Auf dem Platz spielen nicht nur Mädchen und Jungen die im Dorf zuhause sind. Auch Kinder, die nach Schönholz kommen, um Oma und Opa zu besuchen, kommen bei schönem Wetter gerne auf den Spielplatz, sagt Sylvia Kraft weiter. Die Ortsvorsteherin ist deshalb froh, dass zumindest eine neue Doppelschaukel aufgestellt wird. „Schön wäre es aber, wenn später noch ein weiteres Spielgerät hinzukommt.“

Bürger wünschen sich weitere Spielgeräte

Die Gollenberger Bürgermeisterin Iris Hoffmann sagte während der Gemeindevertretsitzung, sie habe ein Gespräch mit Einwohnern in Schönholz gehabt. Dabei kam die Frage auf, ob von den zur Verfügung stehenden 5000 Euro noch weitere Spielgeräte angeschafft werden können.

„Die Möglichkeit besteht nicht“, erklärte die Bürgermeisterin. „Spielgeräte, die in öffentlichen Anlagen aufgestellt werden, müssen besondere Sicherheitsvorgaben erfüllen und kosten auch entsprechend viel.“ Deshalb könne aus dem zur Verfügung stehenden Budget lediglich eine Doppelschaukel finanziert werden.

Und mehr Geld kann die Gemeinde nicht geben, so die Bürgermeisterin. Mit dem beschlossenen Nachtragshaushalt erhöht sich das Defizit auf 67.700 Euro. Ursprünglich standen 24.100 Euro Defizit im Haushaltsplan. Die Hauptursache dafür ist eine Gewerbesteuerrückzahlung in Höhe von 22.800 Euro, die Gollenberg 2018 überweisen muss.

Von Norbert Stein