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Schönwalde-Glien Flüchtlingsheim wieder bewohnt
Lokales Havelland Schönwalde-Glien Flüchtlingsheim wieder bewohnt
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10:47 23.02.2019
Eine Aussenansicht der Container-Unterkunft vor der Inbetriebnahme. Quelle: Tanja M. Marotzke
Schönwalde-Glien

Die Gemeinschaftsunterkunft auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts im Schönwalder Erlenbruch ist wieder bewohnt. Anfang Februar ist das Heim erneut ans Netz gegangen, nachdem es zum Jahresende 2017 leergezogen wurde.

Eine Hand voll Bewohner sei in der vergangenen Woche bereits eingezogen, Platz bietet die Unterkunft für maximal 160 Menschen, wie Bürgermeister Bodo Oehme (CDU) auf MAZ-Anfrage bestätigte. Der Grund: Der Landkreis Havelland, der die Unterkunft betreibt, habe mehrere Übergangsunterkünfte geschlossen und wolle die Bewohner jetzt am Schönwalder Standort zentral unterbringen, so Oehme. Die Initiative „Neue Nachbarn in Schönwalde“ könnte nun wiederbelebt werden, die Gemeinde wolle eng mit Initiative, Betreuern und Landkreis zusammenarbeiten.

Das Anfang 2016 in Containerbauweise errichtete Heim bot zeitweise bis zu 400 Menschen Platz, es war die größte Anlage, die der Landkreis Havelland zur Unterbringung von Flüchtlingen betrieb. Als der Flüchtlingsstrom abebbte, war das Heim leergezogen worden.

Von Laura Sander

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