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Schönwalde-Glien Beim Buttern herrscht Hochbetrieb: Junge Leute entern MAFZ-Stand
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15:49 22.01.2020
Gespannt schauen die Schüler zu, wie Erwin Bathe die gestampfte Butter in ein Buttermodel streicht. Quelle: Enrico Berg
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Berlin/Havelland

„Stampfen, stampfen, stampfen, schneller, schneller, schneller“, hört man am Stand des MAFZ Paaren im Glien auf der Grüne Wochen in Berlin. Kinder feuern einen Mitschüler an, der gerade Butter stampft. An diesem Morgen ist am Messestand des Erlebnisparks Paaren im Glien richtig was los. Zahlreiche Schüler warteten aufgeregt auf das, was sie dort erleben können.

Der Gemeinschaftsstand des Erlebnisparks Paaren und des Fördervereins „Freunde des MAFZ Paaren/Glien“ wird besonders von jungen Leuten umlagert.

Bevor die Schüler der Klasse 4 c/d der Mercator Schule Berlin selbst Hand anlegen dürfen, gibt es ein kleiner Wissensquiz. Erwin Bathe, Mitglied des Fördervereins „Freunde des MAFZ Paaren/Glien”, ist erstaunt, wie gut die Kinder Bescheid wissen. „Vor 20 Jahren glaubten viele Kinder, die uns auf der Messe besuchten, dass die Milch von Lila-Kühen stammt. Toll, dass sich das geändert hat und die Schüler gut vorbereitet hierher kommen”, sagt er.

Praktisches Erleben

Nach dem Quiz geht es ans praktische Erleben. In einem Butterfass wird aus frischer Sahne Butter hergestellt. Jeder Schüler darf stampfen – ein tolles Erlebnis für die Stadtkinder.

Nach getaner Arbeit verkosten die Schüler stolz ihre selbst gemachte Butter. „Die schmeckt viel besser als die aus dem Supermarkt”, so die einstimmige Meinung von Sina, Pascal, David und Milan, zumal auch sie aktiv beim Buttern geholfen haben. Erstaunt stellen sie fest, dass nicht nur Butter, sondern auch noch Molke und Buttermilch entstehen.

Tiere hautnah

Grüne Woche young generation“ ist ein Schülerprogramm, das spezielle Aktivitäten für Schulklassen rund um Themen der Land- und Ernährungswirtschaft, Heimtier- und Tierhaltung, Gesundheit und Gartenbau auf der Messe bietet. Das MAFZ ist einer der Aussteller, die sich an dem Programm beteiligten. „Auch dieses Jahr haben wir auf der Grünen Woche wieder einen Gemeinschaftsstand: der Erlebnispark Paaren im Glien ist mit einem gastronomischen Angebot vor Ort und der Förderverein ’Freunde des MAFZ Paaren/Glien’ veranschaulicht das Buttern“, sagt Ute Lagodka, Geschäftsführerin des MAFZ und Vorsitzende des Fördervereins.

„Tiere Hautnah“, „Von der Blüte zum Honig“ und „Wir buttern mit dem Stampfbutterfass“ – sind nur einige Stationen, die die jungen Messebesucher erleben dürfen. „Diese Themen werden sehr gut angenommen. Mehr als 1200 Schüler haben sich für dieses Projekt an unserem Stand angemeldet”, ergänzt Lagodka.

Bienen sehen und Honig kosten

Unterstützt wird der Förderverein auf der Messe von befreundeten Vereinen. So erklären die Imker des Landesverbandes Brandenburgischer Imker, wie Honig entsteht.

Honig verkosten ist möglich. Quelle: Enrico Berg

In einem Bienenschaukasten können die jungen Leute ein kleines Bienenvolk samt Königin bestaunen und Honig verkosten. Beim Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter erfahren die wissbegierigen Kinder einiges über die verschiedenen Stadien eines Hühnerembryos, die Anatomie eines Huhnes und die verschiedenen Rassen.

Alles über Kaninchen, die Haltung, die Pflege und die Rassen, erfahren die Schüler beim Landesverband der Rassekaninchenzüchter Berlin-Mark Brandenburg.

Streicheln geht nicht

Noch beliebter bei jungen Messebesuchern scheinen die Alpakas von Kerstin Niemann zu sein.

Kerstin Niemann mit ihren Alpakas. Quelle: Enrico Berg

Die Züchterin ist überrascht, wie gut die Kinder über die Tiere aus den Anden informiert sind. Sie erzählt ihnen Details über die Faserverarbeitung, denn bei den Alpakas heißt es Faser – und nicht Wolle, wie bei Schafen.

Auch die Eselfreunde im Havelland leisten während der Grünen Woche viel Aufklärungsarbeit. So erfahren die Schüler den Unterschied zwischen Esel und Pferd und dass Muli nicht gleich Maultier ist. Immer wieder kommen Fragen zur Haltung der Esel und wie man die Krankheiten der Esel behandeln kann. „Es ist schade, dass wir die Tiere nicht streicheln dürfen”, sagt Sina. Die Erklärung folgt prompt: Das geschehe zum Wohle der Tiere, denn es sei sonst ein zu hohes Stresspotenzial.

Von Hannelore Berg

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