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Schönwalde-Glien Regionalpark: Netzwerk will das Havelland erlebbar machen
Lokales Havelland Schönwalde-Glien Regionalpark: Netzwerk will das Havelland erlebbar machen
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18:11 04.09.2019
Heidekönigin Lena Hoffmeister hat den Regionalpark ein Jahr lang repräsentiert. Ihre Nachfolgerin wird am 15. September gekrönt. Quelle: Regionalpark
Schönwalde-Glien

Noch ist die interaktive Karte des Regionalparks Osthavelland-Spandau rund um Nauen recht übersichtlich. Das soll sich ändern. Als 44. Mitglied ist die Funkstadt nun Teil des Netzwerkes, das unabhängig von Länder- und Gemeindegrenzen agiert. „Diese Grenzen gibt es für die Bürger nicht, sie haben in ihrer Freizeitgestaltung einen einheitlichen Anspruch. Um Tourismus-Akteure näher zusammenzubringen haben wir das Netzwerk 2013 gegründet“, sagte Bodo Oehme am Mittwoch.

Interaktive Karte gibt einen Überblick

Ausflüge, Radtouren oder Wanderungen durch das Osthavelland sollen so noch einfacher werden, die interaktive Karte gibt einen Überblick. „In den kommenden Monaten werden wir die Zuarbeiten aus Nauen einpflegen, so dass die Karte zu Beginn der neuen Ausflugssaison, also im kommenden Frühjahr, vollständig ist“, sagte Odett Schnegula, Regionalpark-Mitglied. Das Projekt werde vom Ministerium für Landesplanung gefördert.

Die Bürgermeister Manuel Meger und Bodo Oehme werden künftig in Sachen Tourismus enger zusammenarbeiten. Quelle: Laura Sander

„Wir müssen uns stärker vernetzen, um das Havelland erlebbarer zu machen. In Nauen haben wir viel zu bieten, nimmt man nur mal das Schloss Ribbeck, den Richarthof oder die Stutenmilchfarm in Bredow“, sagte Nauens Bürgermeister Manuel Meger. Um die Natur oder auch kulturelle Veranstaltungen zu erleben, müsse man eben nicht weit fahren. Viele Radwege verbinden Spandau und das Havelland. Weil nicht hinter der Grenze von Schönwalde Schluss ist, will nach Dallgow-Döberitz und Brieselang auch Nauen von dem gemeinsamen Auftritt profitieren.

Veranstaltungen des Regionalparks

In Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Akteuren veranstaltet der Regionalpark jährlich Lesungen, Touren oder Feste. „Am 13. September feiern wir um 16 Uhr das Jubiläum der Schönwalder Bibliothek. Am Abend ab 18 Uhr findet ein Benefizkonzert zugunsten des Nabus im Lise-Meitner-Gymnasium in Falkensee statt“, so Odett Schnegula.

Auch das nächste Großevent steht kurz bevor: Das Heidefest, das der Regionalpark gemeinsam mit der Sielmann-Stiftung in der Döberitzer Heide ausrichtet, startet am Sonntag, 15. September, gegen 12 Uhr im Anschluss an den traditionellen Leonhardi-Ritt. „Die Pausiner Jagdhornbläser sind mit dabei, außerdem wird eine neue Heidekönigin gekrönt. Um 13 Uhr geht es mit der Expedition zum Thema Artenvielfalt los“, sagte Bodo Oehme, der betonte, dass die Zusammenarbeit des Regionalparks weit über den Tourismus-Aspekt hinaus geht.

“Masterplan grün“

„Der Naturschutz ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Netzwerkes. Unser ,Masterplan grün’ wird für zwei Jahre gefördert und stellt die Natur, ihren Schutz und die Nachhaltigkeit in den Fokus“, so der erste Vorsitzende des Netzwerkes.

FFH-Gebiete erhalten und pflegen, Ausgleichsflächen für Bauland generieren, nachhaltige Projekte fördern oder regionale Produkte vermarkten - all das stehe auf der Agenda des Regionalparks. „Der Eierautomat von Sven Kraatz hier in Schönwalde ist ein gutes Beispiel. Mehr Bio geht nicht“, so Oehme. Und weil sich auch Tiere und Pflanzen nicht an Länder- oder Gemeindegrenzen halten, solle auch die Zusammenarbeit von Förstern und Vertretern verschiedener Behörden verbessert werden.

Ketzin/Havel denkt bereits über den Beitritt nach. Jetzt fehlt uns nur noch Falkensee als Mittelzentrum des Regionalparks“, sagte Bodo Oehme.

Mehr zum Regionalpark Osthavelland-Spandau gibt es hier.

Von Laura Sander

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