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Schönwalde-Glien Umweltthemen sollen stärker in den Fokus rücken
Lokales Havelland Schönwalde-Glien Umweltthemen sollen stärker in den Fokus rücken
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18:27 09.10.2019
Photovoltaik ist nur eine Maßnahme aus dem Energiekonzept. Quelle: Dpa
Schönwalde-Glien

191 Seiten umfasst das Schönwalder Energiekonzept. 2015 von der Gemeindevertretung beschlossen, enthält es energiepolitische Maßnahmen, die in der Gemeinde umsetzbar wären.

„Es wurde viel Papier beschrieben, aber leider sehr wenig unternommen“, sagte Landwirt Norbert Westdickenberg kürzlich im Schönwalder Umweltausschuss. Die Gemeinde müsse sich nach Umweltgesichtspunkten neu ausrichten und auch die Diskussion über einen Umweltmanager neu beleben, forderte Westdickenberg.

Umweltmanager soll Maßnahmen umsetzen

Dieser Manager soll sich hauptamtlich um die Umsetzung konkreter Maßnahmen kümmert, zum Beispiel Standorte für Photovoltaikanlagen ermitteln. Eine solche Stelle zu schaffen, war in der Gemeinde bereits 2016 im Gespräch, wurde von der damaligen Gemeindevertretung jedoch abgelehnt. „Damals ging es vor allem darum, dass das Konzept gar nicht so viele Facetten enthält, die ein Umweltmanager in Vollzeit umsetzen könnte. Damals überlegte man, weitere Gemeinden mit ins Boot zu holen“, so Norbert Westdickenberg.

„Viele Dinge haben sich seit 2015 getan. Photovoltaikanlagen haben zum Beispiel ganz andere Speichermöglichkeiten, als noch vor ein paar Jahren. Vieles kann zudem aus Fördermitteln finanziert werden“, sagte Inge Schwenger-Holst, die als Sachkundige im Ausschuss sitzt.

Möglichkeiten wahrnehmen

„Vor allem mit Blick auf den Erlenbruch, der neu erschlossen wird, sollten wir uns die Chance nicht entgehen lassen, Einfluss zu nehmen. Wir sollten das nicht verschlafen“, sagte auch Roswitha Bresch (Forum). Zudem müsse erneut geprüft werden, auf welchen kommunalen Gebäuden Photovoltaikanlagen installiert werden könnten, so Roswitha Bresch.

„Bevor wir das Konzept weiterentwickeln, sollten wir uns erst einmal den Ist-Stand anschauen. Was ist in den vergangenen Jahren bereits passiert und wo?“, sagte Rudolf Kondziella (Grüne).

„Wir waren in den vergangenen Jahren nicht untätig, eine solche Entwicklung geht nun mal nicht von heute auf morgen. Bei Straßenlaternen zum Beispiel wird nach und nach neueste LED-Technik verbaut“, sagte André Barkowski (SPD). „Wir haben alle kommunalen Gebäude überprüfen lassen, damals konnten keine Photovoltaikanlagen installiert werden. Eventuell funktioniert es heute mit neuer Technik“, so Sven Kraatz (CDU).

Ist-Stand ermitteln

Das Konzept weiterzuentwickeln und erneut über einen Klimaschutzmanager zu sprechen, würde erst Sinn machen, wenn alle bisher umgesetzten Maßnahmen ermittelt seien. Darin sind sich die Ausschussmitglieder einig und gaben der Verwaltung diesen Auftrag.

Von Laura Sander

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