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Havelland Sommerfest der BI Schönes Falkensee
Lokales Havelland Sommerfest der BI Schönes Falkensee
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18:00 26.08.2013
Falkensee

Neben der BISF macht sich auch die Interessengemeinschaft Falkenhagener See und Neuer See stark für ein Nutzungskonzept des Landschaftsschutzgebietes. Die Vertreter der beiden Initiativen sehen die aktuell diskutierten Pläne der Stadt mit sehr gemischten Gefühlen.

Dass allerdings die vor Jahren geplanten Drachenbootrennen samt großer Gaudi nicht realisiert wurden, bedauert Marc-Oliver Wille keinesfalls: "Wir können uns dagegen kleine, naturfreundliche Veranstaltungen durchaus vorstellen", sagte er. Einiges sei mühsam auf den richtigen Weg gebracht. Allerdings, so gab er zu bedenken, sei die Planung des neuen Seekonzepts noch nicht abgeschlossen.

Auch Bürgermeister Heiko Müller erwähnte bei einer Ansprache den Streit zwischen der Stadt Falkensee und den beiden Bürgerinitiativen. Er hoffe, dass das italienische Restaurant am Ende der Kantstraße mit Tretboot-Verleih weiterhin bestehen bleiben könne. Damit ging er auf Gerüchte ein, nach denen die Gastwirtschaft geschlossen werden soll. Näheres war dazu aber nicht zu erfahren.

Erhard Rönspieß wohnt in der Beethovenallee und ist der Leiter der Interessengemeinschaft Falkenhagener See und Neuer See; in ihr versammeln sich die Anwohner. Nach einem Gerichtsvergleich, das die privaten Stege nun doch erlaubt (MAZ berichtete), fühlt er sich beruhigt. "Außer den Tretbooten gibt es hier vielleicht 50 private Boote. In diesem Jahr waren etwa zehn davon auf dem See, und nie gleichzeitig. Dadurch ist der Schilfgürtel nicht gefährdet." Als Standort für die geplanten öffentlichen Freizeitaktivitäten schlägt seine Initiative den Neuen See vor: "Dort gibt es nicht so eine ausgeprägte Flora und Fauna", sagte er.

Von diesen Querelen um das Seekonzept bekamen die meisten Besucher des Sommerfestes kaum etwas mit. Kinder schossen mit Wasserpistolen Tischtennisbälle von Flaschen oder transportierten Wasserbecher bei einem Hindernislauf. Ein buntes Programm wurde auf der kleinen Bühne geboten. Der Küchenchor, eine Formation von 16 Amateursängern, begeisterte mit rhythmischen Liedern aus Afrika, dem späten Mittelalter und mit einem deutschen Volkslied. Die Chorleiterin und Gesangslehrerin Ilsegret Weuda präsentierte anschließend ein Konzert mit den jungen Sängerinnen der Gruppe Ending A , die zu fünft drucksvolle Popmusik vortrugen.

Das Sommerfest am See geriet zu einer gelungenen Party. Der Biergarten war sehr gut besucht. Stände, an denen sich Kinder per Schminke in wilde Tiere verwandeln konnten, waren stets umlagert. Eine weitere Attraktion: Der Landesjagdverband Berlin präsentierte ausgestopfte Vögel und heimisches Getier, die man unter fachlicher Anleitung bestimmen konnte.

Von Judith Meisner

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