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Havelland Sommersaison 2017 im Naturbad total verregnet
Lokales Havelland Sommersaison 2017 im Naturbad total verregnet
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17:38 08.09.2017
Die Schirme mussten dieses Jahr im Naturbad öfter als sonst geöffnet werden.
Die Schirme mussten dieses Jahr im Naturbad öfter als sonst geöffnet werden. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

Die Saison im Premnitzer Freibad ist beendet und sie ist von den Besucherzahlen her die schwächste gewesen, sei der Verein Naturbad Premnitz die Einrichtung betreibt. „Der Sommer war total verregnet“, berichtet Mathias Hohmann, Vorsitzender des Naturbad-Vereins, „wir haben Regenperioden gehabt, wie wir sie noch niemals zuvor hatten.“ In den ersten drei Jahren nach der Umstellung auf den Naturbadbetrieb – von 2014 bis 2016 – habe man pro Jahr rund 12 000 Badegäste gezählt, teilt er mit. In diesem Jahr seien es lediglich 10 000 gewesen, das sei sehr schmerzlich für den Betreiberverein. Der eindeutige Grund für diese geringe Zahl sei aber das schlechte Wetter.

Zwei Schwimmlernkurse für Kinder haben stattgefunden, bei denen insgesamt zwölf Kinder das Schwimmen gelernt haben und mit Seepferdchen-Abzeichen belohnt wurden. Insgesamt sind dieses Jahr über 70 Prüfungen für Schwimmabzeichen in Bronze, Silber, Gold und Seepferdchen abgenommen worden. Acht Turniere im Beachvolleyball haben stattgefunden. Es gab regen Zulauf. Das Naturbad ist das einzige Gelände weit und breit, auf dem es vier Beachvolleyballplätze gibt.

Vielleicht wird die Saison um zwei Wochen nach hinten verschoben

Beim Grillabend, mit dem die Vereinsmitglieder alljährlich gemeinsam die Saison beenden, sei diskutiert worden, berichtet Mathias Hohmann, ob man die Saison zwei Wochen nach hinten verschieben sollte. Also auf Mitte Mai bis Mitte September. 2016 beispielsweise sei der September sehr warm gewesen. Auf der Mitgliederversammlung im Februar solle das beraten werden. Der Verein bekommt für das Betreiben des Bades pro Jahr von der Stadt einen Zuschuss über 118 000 Euro. Eine eventuelle Erhöhung des Betrages, um die Öffnungszeit zu verlängern, ist für die Stadt kein Thema.

21 Personen, davon sechs Rettungsschwimmer, haben im Bad gearbeitet. Die meisten waren bei der Pflege des Grünbereichs und täglichen Reinigung der Becken tätig. Sie machen jetzt erst einmal Urlaub und kehren dann schrittweise zurück, um das Bad winterfest zu machen.

Von Bernd Geske