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Havelland Start für neues Wohngebiet
Lokales Havelland Start für neues Wohngebiet
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18:19 05.03.2018
Auf einer Freifläche in der Bahnhofstraße soll im nächsten Jahr gebaut werden. Quelle: Danilo Hafer
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Dallgow-Döberitz

Im Frühjahr soll der Bau beginnen, jetzt begann der Verkauf der Häuser: In Dallgow-Döberitz entsteht an der Bahnhofstraße, Höhe Germanenstraße, eine neue Wohnanlage.

Auf dem Areal soll ein Helma-Wohnpark entstehen. 33 Einfamilienhäuser sind hier geplant. Die Grundstücke sind zwischen 478 und 715 Quadratmetern groß. Die Helma-Eigenheimbau AG hat in den vergangenen 15 Jahren schon zahlreiche Einfamilienhäuser in Dallgow-Döberitz bauen können. Nun entsteht die Anlage aus Massivhäusern, die den freundlichen Namen „Wiesenblick“ erhalten hat. Geht der Blick doch von der Bahnhofstraße in Richtung Wiesen, Felder und auch Bahnstrecke. „Der Baubeginn der ersten Häuser erfolgt parallel zur Erschließung im Frühjahr 2018“, erklärte Silvia Lutz im Auftrag der Entwicklungsfirma. In dem Baugebiet ist eine Zweigeschossigkeit vorgeschrieben, die offene Planung des Baugebietes lässt auch Architektur im Bauhausstil zu.

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Zugang über die Nauener Straße

Noch nicht ganz so weit sind die Dallgower bei einer weiteren Wohnanlage. Gemeint ist ein Uralt-Bebauungsplan von Dallgow-Döberitz. Der D 11 „Nauener Straße“ war bereits im August 1996 aufgestellt worden. Im vergangenen Jahr kam Schwung in die Sache, im Juli diesen Jahres wurde schließlich eine 1. Änderung des Bebauungsplanes beschlossen. In dieser Woche hatten die Abgeordneten der Gemeindevertretersitzung noch einmal über das Vorhaben beraten, konkret ging es dabei um die Straße innerhalb des Baugebietes. Dort wird eine neue Straße entstehen, deren Entwurf wurde den Abgeordneten vorgestellt. Die sprachen sich dafür aus, die 5,25 Meter breite Straße in dem Bereich als Spielstraße auszuweisen und auch einige Parkmöglichkeiten zu schaffen. Das Wohngebiet selbst soll über die Nauener Straße erschlossen werden. Ein Anschluss an die Wilmsstraße, möglicherweise über einen Kreisel, ist bereits mehrfach diskutiert worden.

Für das zentral gelegene Gelände nördlich der Bahnlinie hatte es immer mal wieder Pläne gegeben. So waren 2010 neben Wohnungen auch ein Park und ein Medizinzentrum im Gespräch. Aber davon wurde bisher nichts umgesetzt. Das langgestreckte Grundstück wird im Volksmund „Nasses Dreieck“ genannt. Jetzt ist die Fläche als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen, die Grundstücke bei Einfamilienhäusern dürfen 500 Quadratmeter nicht unterschreiten. An der Grenze nach Süden soll am Graben ein Ufergrünzug gestaltet werden.

Von Marlies Schnaibel