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Havelland Unternehmer-Verein „Arbeitsgemeinschaft Spandau“ gegründet
Lokales Havelland Unternehmer-Verein „Arbeitsgemeinschaft Spandau“ gegründet
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16:30 24.02.2019
Sie gehören zum Team der Arbeitsgeminschaft Spandau: Werner Lehmann (l.) und Karl-Heinz-Bannasch. Quelle: Judith Meisner
Spandau

Den UnternehmervereinArbeitsgemeinschaft (AG) Altstadt Spandau“ gibt es nicht mehr. Ein neuer Verein wird ab sofort die Interessen der Spandauer Unternehmer vertreten: Die „Arbeitsgemeinschaft Spandau“ wurde gegründet, informierte der Vorsitzende Werner Lehmann.

„Wir sehen, dass der alte Verein eine Lücke in Spandau hinterlässt. Die wollen wir mit der Neugründung schließen“, sagt Karl-Heinz Bannasch, der im neuen Unternehmer-Club für die Pressearbeit zuständig ist.

Nur noch 18 Mitglieder waren übrig

Der früheren Vereinigung saß fast zwei Jahrzehnte Luisa Jahn vor. „Sie leistete sehr gute Arbeit, als sie um die Jahrtausendwende Vorsitzende war. Dann wurde die AG allerdings mehr und mehr zu einem Privatunternehmen der Eheleute Jahn, das ihnen wirtschaftlich entglitt. Beide erfreuen sich eines hohen Alters, waren aber mit der Organisation des Vereins offensichtlich überfordert“, erklärt Werner Lehmann.

Die Arbeitsgemeinschaft, die seit 1985 die Belange der Geschäftsleute in der Spandauer Altstadt vertrat, organisierte mehrere Festlichkeiten im Jahr auf der Zitadelle, darunter das Burgfest und die Silvesterfeier. Von den einst 100 Mitgliedern waren am Schluss nur noch 18 übrig. Das Burgfest wirkte etwas aus der Zeit gefallen. Für neue Ideen fehlte dem Vorstand, wie es heißt, die Flexibilität.

Insolvenz war nicht abzuwenden

Als auch noch Schulden in Höhe von 90 000 Euro auftauchten, war es Zeit, die Reißleine zu ziehen: Die verbliebenen Mitglieder versagten dem Vorstand 2018 die Entlastung. Er verhielt sich offenbar wenig kooperativ in dem folgenden Schlamassel. Einem Rettungsversuch mit Sanierungsplan verschlossen sich einige Gläubiger. Als einziger Ausweg blieb die Insolvenz, der Verein wird liquidiert. Liquidator ist Werner Lehmann, der auch im alten Verein Mitglied war.

Die Neugründung soll an den alten Verein anknüpfen. Ausdrücklich soll es keine Fortführung sein. Die Verbindlichkeiten werden nicht übernommen. Die Mitglieder, die sich in den letzten Jahren zurückgezogen hatten, sollen reaktiviert werden. „In kurzer Zeit haben wir schon zehn Mitstreiter bekommen. Das zeigt, dass der Bedarf für eine solche AG da ist und dass die Menschen sich aktiv einbringen wollen“, sagt Lehmann. Von Burgfest und Co. will man aber die Finger lassen.

Monatliche Treffen sind geplant

Bei monatlichen öffentlichen Treffen im Restaurant „Mila“ in der Havelstraße 17 a, will sich der Verein präsentieren. Mit relevanten Themen für Unternehmer sollen Interessenten angesprochen werden. Politiker und Akteure des Bezirks werden zu Vorträgen eingeladen. Am 12. März etwa stehen Rechtsfragen zur Bildverwertung im geschäftlichen Bereich auf dem Programm. Des Weiteren hofft man, vor allem Kleingewerbetreibende und Gastronomen besser in die Spandauer Gesellschaft zu integrieren.

Auch an allgemeine Veranstaltungen ist gedacht, etwa ein Kinderfest und ein Radrennen im Sommer. „Eine Spielemeisterschaft wollen wir ins Leben rufen, wie es gerade in anderen Großstädten, etwa in Hamburg, im Schwange ist. Damit können wir der Mode elektronischer Spiele entgegenwirken. Wir sind dabei, Ideen dafür zu sammeln“, so Werner Lehmann.

Von Judith Meisner

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