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Havelland Vorerst 60 000 Euro für die Flutlichtanlage
Lokales Havelland Vorerst 60 000 Euro für die Flutlichtanlage
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18:56 07.12.2016
Optik-Torjäger Murat Turhan kann nun vielleicht doch demnächst untere Flutlicht seine Tore bejubeln. Quelle: Christoph Laak
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Rathenow

Die Verantwortlichen und Mitglieder des FSV Optik Rathenow können vorerst aufatmen. Anders, als zunächst von der Stadtverwaltung Rathenow vorgeschlagen, gibt es für die Flutlichtanlage am Volkssportpark Vogelgesang nun doch 60 000 Euro. Insgesamt werden rund 100 000 Euro benötigt. Nachdem am Mittwoch öffentlich wurde, dass die Flutlichtanlage, für die 300 000 Euro Fördermittel bereit stehen, auf der Kippe ist, gab es noch einmal zahlreiche Gespräche. Hätte man den städtischen Anteil auf Null gesetzt, wäre die Förderung verfallen. „Daran liegt uns nicht“, sagte Bürgermeister Ronald Seeger (CDU). Er habe Hinweise aus der Landesregierung, dass es im Jahr 2017 ein weiteres Konjunkturpaket für finanzschwache Gemeinden geben werde. „Wir haben zwar noch keine exakten keine Zahlen dazu, aber wir sollten versuchen, hier Geld zu bekommen“, sagte er den Stadtverordneten.

Aus dem Rathaus kam auch der Stimmungsdämpfer in der Sache. „Wir müssen uns jetzt bemühen, das Projekt weiter zu verfolgen, vor allem müssen wir das fehlende Geld auftreiben und da müssen wir suchen“, sagte der Leiter des Bau- und Ordnungsamtes, Matthias Remus. Er verwies zudem darauf, dass noch ein Sicherheitskonzept für den Volkssportpark Vogelgesang umzusetzen sei. Andreas Gensicke (CDU) allerdings weiß Bescheid, wie sehr sich der FSV Optik selbst darum bemüht, die Flutlichtanlage zu realisieren. „Wir sollten uns Gedanken machen, wie wir zusammen mit dem Verein und den Fans und den Sponsoren gemeinsam etwas auf den Weg bringen können.“

Das fordert der Trainer des FSV Optik Rathenow, Ingo Kahlisch, seit Jahren ein. Er wünscht sich ein „Wir-Gefühl“ für den FSV Optik. Und so beschrieb es auch Klaus Reimann (Pro Rathenow). „Wir haben da ein exzellentes Stadion stehen und reden seit Jahren darüber, wie wir das ordentlich ausleuchten. Diese Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen.“

Von Joachim Wilisch

Die Rathenower Stadtverwaltung wird im Rathaus in der Berliner Straße 15 bleiben. Am Mittwochabend billigten die Stadtverordneten mit deutlicher Mehrheit den Kaufvertrag, den sie vor knapp drei Wochen noch abgelehnt hatten. Bürgermeister Ronald Seeger wird den Vertrag noch in dieser Woche unterschreiben.

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