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Havelland Wählergemeinschaft unterstützt Schreiber
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15:38 30.01.2018
Andreas Stoll, Sprecher der WWG.
Andreas Stoll, Sprecher der WWG. Quelle: privat
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Wustermark

Einen eigenen Kandidaten der Wustermarker Wählergemeinschaft für die Bürgermeisterwahl am 25. Februar gibt es nicht. Aber die WWG, die mit drei Abgeordneten im Gemeindeparlament vertreten ist, hat sich Montagabend für einen Favoriten entschieden, den sie unterstützen wollen. Und das ist der parteilose Amtsinhaber Holger Schreiber.

Laut WWG-Sprecher Andreas Stoll sei die mehrheitliche Entscheidung gefallen, dass von den sechs Kandidaten der jetzige Bürgermeister den Kriterien, die der WWG wichtig sind, am meisten entspricht und das größte Zutrauen besteht, mit ihm die programmatischen Inhalte der WWG am ehesten umzusetzen.“

Im Vorfeld hatte die WWG den sechs Bewerbern einen Fragenkatalog zukommen lassen und darum gebeten, mit der Beantwortung eine Darstellung ihrer Vorhaben und Sichtweisen zur Entwicklung der Gemeinde zu geben. Fünf der sechs Kandidaten hätten geantwortet, so Stoll gegenüber der MAZ. Die Auswertung sei Montagabend erfolgt. „Wir können allen Bewerbern um das Bürgermeisteramt den Willen unterstellen, sich um das Wohl der Gemeinde bemühen zu wollen“, schätzt Stoll ein.

Neben der Frage, wer in seinen Absichten dem Wahlprogramm, das die WWG zur Kommunalwahl 2014 aufgestellt hatte, am nächsten kommt, galten als weitere Kriterien die Kontinuität in der Entwicklung der Gemeinde Wustermark auf solider wirtschaftlicher Basis und das Zutrauen zur Führung einer Gemeindeverwaltung in einer für die Gemeinde lebendigen Zeit, so der WWG-Sprecher.

Trotz der jetzt ausgegebenen Wahlempfehlung sei aber letztendlich jeder aufgefordert, selbst zu entscheiden und vor allem am 25. Februar wählen zu gehen. „Das Wahlrecht ist ein unverzichtbarer Teil unserer Demokratie. Und mit einer hohen Wahlbeteiligung sollten wir Bürger Wustermarks ein starkes Zeichen setzen, dass uns dieses Recht sehr wichtig ist“, ergänzte Andreas Stoll.

Unabhängig davon, wer bei der Wahl am 25. Oktober oder bei einer möglichen Stichwahl am 11. März gewinnt, die WWG bietet dem neuen Bürgermeister eine Zusammenarbeit an. Stoll: „Uns geht es vordringlichst um eine zielgerichtete wirtschaftliche Haushaltsführung in der Gemeinde, um künftige Investitionen für die Pflichtaufgaben im Bereich der Schulen und Kitas beziehungsweise den Ausbau von Bildungsangeboten.“

Gleichfalls wolle sich die Wustermarker Wählergemeinschaft für die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung durch eine strukturierte systematische Betreuung von ansässigen Firmen, potenziellen Investoren sowie bauwilligen Familien einsetzen.

Der künftige Bürgermeister sollte sich aus Sicht der WWG für eine optimale Unterstützung von Vereinen, Kinder-, Jugend- und Seniorengruppen stark machen. Dringend nötig sei außerdem die Entspannung der Verkehrs- und Lärmsituation in Teilen der Gemeinde. „Wir sind für den Bau einer Umgehungsstraße in Wernitz und eine für die Anwohner annehmbare Lösung der Verkehrssituation in Elstal, wo es an verkaufsoffenen Sonntagen oder an Sonderaktionstagen des Outletcenters immer wieder an den Zu- und Abfahrten der B 5 sowie in Elstal und sogar bis Priort zu Staus kommt.

Weitere Schwerpunkte sieht die WWG in der Schaffung von Wohnraum auch für Geringverdiener, einem kostengünstigen Straßenausbau unter vorheriger Einbeziehung der Anwohner, in der Sicherstellung der gesundheitlichen Vorsorge und ärztlichen Versorgung in Wohnortnähe und in der Verbesserung des Ortsbildes in allen Ortsteilen.

Von Jens Wegener

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