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Havelland Wandern als neuer Trend
Lokales Havelland Wandern als neuer Trend
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15:39 24.01.2014
Wandern ist auch im Havelland ein neuer Tourismustrend. Dieses Foto entstand beim Deutschen Wandertag in Bad Belzig. Quelle: Foto: R. Stork

MAZ: Auf der Internetseite des Tourismusverbandes finden sich jetzt auch Pauschalangebote für Individualreisende. Wird so was überhaupt gebucht? 
Ines Kias: Diese individuellen Angebote für eintägige Wanderungen oder mehrtägige Radtouren gehen auf die lobenswerte Initiative einzelner Betriebe zurück. Wir bewerben solche Angebote in diesem Jahr im Internet das erste Mal unter der Rubrik Reiseangebote. Die Resonanz ist gut. Insgesamt gilt, dass solche Pakete mit einer Rundumversorgung, wie z.B. mit Gepäcktransfer, GPS-Gerät, sehr gut angenommen werden. Wir würden uns deshalb freuen, wenn es in Zukunft noch mehr solcher Angebote geben würde. 

Was für Touren werden denn bevorzugt nachgefragt? 
Kias: Rad- und Wassertourismus werden immer beliebter. Da setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort. Vor allem der Anteil der Radfahrer an den Übernachtungen nimmt stetig zu. Jedoch suchen die Gäste auch Angebote zum Entspannen, wie Romantik-Tage am See oder Malreisen. 
Mittlerweile gibt es ein gut ausgebautes Radwegenetz. Gibt es auch schon die entsprechende Infrastruktur an der Strecke? 
Kias: Es gibt schon eine Reihe „Bett+Bike-Betriebe“ in der Region auch im Bereich des neu eröffneten Teilstück des Havel-Radwegs. Insgesamt gibt es auch in diesem Bereich aber noch Nachholbedarf. 

Die Bundesgartenschau steht vor der Tür. Was kann man denn in der kurzen Zeit noch verbessern? 
Kias: Uns geht es vor allem darum, das wir alle gemeinsam einen touristischen Service anbieten, der die Gäste zum Wiederkommen animiert. Dafür bieten sich das Zertifikat „Servicequalität Deutschland“ und die Sterneklassifizierung an. Wir beraten und informieren in einer Reihe von Weiterbildungsveranstaltungen zu den verschiedensten Themen, von Kundenbindung, Beschwerdemanagement bis hin zum Social-Media. Die Touristen möchten nämlich gerne schon im Vorfeld wissen, auf welche Qualität sie sich später vor Ort einstellen können. Das muss nicht immer die Vier-Sterne-Unterkunft sein. Auch für Zwei-Sterne-Pensionen gibt es einen Markt. 

Was muss bis zur Bundesgartenschau in der Region noch besser werden? 
Kias: Wie gesagt, die zertifizierte Qualität ist wichtig. Neun Betriebe wurden mit dem Siegel „Von der Buga empfohlen“ schon auszeichnet. Fünf weitere sind in der Warteschleife. Bis zur Bundesgartenschau sollen es noch deutlich mehr werden. Die Betriebe profitieren davon, weil sie in einer entsprechenden Broschüre und im Internet genannt und beworben werden. Das lohnt sich ganz bestimmt. Ich kann jedem eine Bewerbung für das Siegel nur ans Herz legen! 

Wo sehen Sie zurzeit noch den größten Nachholbedarf? 
Kias: Zum einen benötigen wir noch mehr qualitativ hohe Angebote, da auch die Gästeerwartungen ständig wachsen. Zum anderen müssen sich die Betriebe untereinander noch viel stärker vernetzen als bisher und gemeinsame Angebote entwickeln. Gefragt sind innovative Ideen. 

Wo hat die Region um die Ausrichterstädte der Buga herum in den letzten Jahren besonders aufgeholt? 
Kias: Das Reisegebiet ist für Rad- und Wassertouristen immer interessanter geworden. In jüngster Zeit nehmen wir auch einen stärkeren Trend zum Wandern wahr. Da gibt es noch großes Potenzial. 
Interview: Ralf Stork 

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