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Havelland Weite Wege zur Gerechtigkeit
Lokales Havelland Weite Wege zur Gerechtigkeit
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17:59 19.01.2015
Petra Herbrich, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. Quelle: C. Schmidt
Havelland

Mit diesen Fragen setzen sich derzeit die Gleichstellungsbeauftragten in ganz Brandenburg auseinander in Vorbereitung auf die Frauenwoche, die in diesem Jahr vom 27. Februar bis 15. März stattfindet und auch im Havelland mit verschiedenen Veranstaltungen lockt. Seit einem Vierteljahrhundert rückt die Frauenwoche jährlich Themen in den Mittelpunkt, die sich mit den Wünschen, Problemen, Ängsten und Hoffnungen von Frauen auseinandersetzen.

Dabei wird das Thema Gleichstellung auf gesellschaftlicher, politischer und kultureller Ebene beleuchtet. Die Frauenwoche spiegelt zudem Frauen- und Gleichstellungspolitik im Land Brandenburg wieder. Dass soll sich auch im Jubiläumsjahr nicht ändern. Allerdings – und das muss nach 25 Jahren erlaubt sein – soll ein kritischer Blick zurück dabei nicht fehlen.

Unter dem Titel „Weite Wege zur Gerechtigkeit“ laden die Organisatoren interessierte Bürger ein, sich auf unterschiedlichster Weise mit dem Thema zu beschäftigen und sich mit eigenen Ideen einzubringen. „Die Frauenwoche ist eine gute Gelegenheit die Position der Frauen in unserer Gesellschaft darzustellen. Sie soll in erster Linie Mut machen, motivieren und Frauen für die Wahrnehmung der eigenen Interessen sensibilisieren. Denn ohne Mitwirkung der Frauen werden die Aufgaben der Zukunft nicht gelöst“, macht Petra Herbrich, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rathenow, deutlich. Sie ruft Vereine, Organisationen und Institutionen auf, mit Ideen und konstruktiven Vorschlägen an der Vorbereitung und Durchführung der diesjährigen Frauenwoche mitzuwirken und sich mit Hinweisen und Vorschlägen einzubringen.

Die zentrale Festveranstaltung für das Havelland findet in diesem Jahr imRathaus in Falkensee statt und ist offen für Frauen jeden Alters. In Form einer Ausstellung wird über die Gleichstellungsarbeit der letzten 25 Jahre in den Städten informiert. Dabei werden neben dem zivilgesellschaftlichen Engagement vor allem auch die Erfolge und Leistungen der Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten der ersten Stunde aus Landkreis und Städten geehrt. Die Ausstellung soll gemeinsam mit Mädchen und jungen Frauen erarbeitet werden, um ihnen die Bedeutung von Gleichstellungsarbeit und -politik zu verdeutlichen. cs

Bis zum 13. Februar können in der Stadtverwaltung Rathenow bei Petra Herbrich Tel. 03385/596160, E-Mail: Soziales@stadt-rathenow.de und in der Stadtverwaltung Falkensee bei Manuela Dörnenburg Tel. 03322/281119, E-Mail: gleichstellung@falkensee.de Projekte und Veranstaltungen eingereicht werden.

Von Christin Schmidt

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