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Wustermark Protest gegen enge Bebauung: Elstaler Mieter übergeben Unterschriften
Lokales Havelland Wustermark

Elstaler Protest gegen enge Bebauung

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14:59 21.08.2020
Die Mieterinitiative Elstal sammelte Portestunterschriften gegen eine enge Bebauung.
Die Mieterinitiative Elstal sammelte Portestunterschriften gegen eine enge Bebauung. Quelle: Foto: privat
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Wustermark

Dietmar Wiegand und Matthias Rosenfeld von der Mieterinitiative Elstal übergaben rund 240 Unterschriften an den stellvertretenden Bürgermeister von Wustermark, Uwe Schollän, um gegen eine weitere Verdichtung am Radelandberg in Elstal zu protestieren.

Nachteile befürchtet

Hintergrund ist ein Antrag für die bevorstehenden Sitzung der Gemeindevertretung, der dem Vorhabenträger mangels bisher fehlender vorliegender Baugenehmigungen alternative Flächen anbieten soll. Die Mieter am Radelandberg befürchten soziale und infrastrukturelle Nachteile durch die Verdichtung des historischen Siedlungsteils. Die Mieterinitiative wird in ihrem Anliegen vom Umweltnetzwerk Wustermark unterstützt.

Siedlungsbild erhalten

„Die Siedlung muss in ihrem städtebaulichen Charakter unbedingt erhalten bleiben. Die größeren Freiflächen sind für die Anwohner gute und wichtige Erholungsflächen und verhindern auch eine Aufheizung der Siedlung an Sommertagen", so Alexandra Livet vom Umweltnetzwerkes Wustermark. „Für mehrere Bauanträge liegt noch keine Genehmigungen vor, wie wir erfahren haben. Deswegen helfen wir mit, damit eine weitere Verdichtung noch verhindert werden kann", so Alexandra Livet.

Die Gemeindevertretung tagt am 25. August ab 18.30 Uhr in der Aula der Grundschule.

Von MAZ