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Wustermark Entscheidung zur Eisenbahnersiedlung verschoben
Lokales Havelland Wustermark Entscheidung zur Eisenbahnersiedlung verschoben
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14:36 15.05.2019
Die Elstaler Eisenbahnersiedlung.
Die Elstaler Eisenbahnersiedlung. Quelle: Jens Wegener
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Elstal

Etwa 50 Elstaler verließen Dienstagabend wütend die Aula der Sielmann-Oberschule in Elstal. Dreieinhalb Stunden hatten sie dort die Wustermarker Gemeindevertretersitzung verfolgt, in der Erwartung, dass eine Entscheidung über das „Zielkonzept für Eisenbahnersiedlung Elstal“ getroffen wird – vergeblich. Der der entsprechende Tagesordnungspunkt Nummer 35 wurde gar nicht mehr behandelt.

Sitzung wird am 21. Mai fortgesetzt

Um 22.03 Uhr brach der Vorsitzende der Gemeindevertretung Oliver Kreuels (CDU) die Sitzung ab, weil in der Geschäftsordnung der Gemeinde Wustermark verankert ist, dass Sitzungen eben um 22 Uhr enden und dann zu einem weiteren Termin fortgesetzt werden müssen. Es sei denn, zwei Drittel der Gemeindevertreter stimmen einer Sitzungsverlängerung zu.

Genau das hatte Versammlungsleiter Oliver Kreuels auch versucht und darüber abstimmen lassen. Doch die erforderliche Mehrheit kam nicht zustande. Jetzt wird die Sitzung am kommenden Dienstag um 18.30 Uhr wieder in der Aula der Oberschule fortgesetzt.

Keine Fragen zugelassen

Besonders geärgert haben sich viele der anwesenden Bürger, weil zu Beginn der Sitzung erklärte worden war, dass Fragen zur Eisenbahnersiedlung nicht in der eigentlichen Bürgerfragestunde sondern erst vor dem Tagesordnungspunkt 35 gestellt werden sollen. Die müssen sich die Einwohner nun bis zum 21. Mai aufheben.

Das zum Beschluss anstehende Zielkonzept zur denkmalgeschützten Eisenbahnersiedlung hatten der Wustermarker Bauausschuss und der Elstaler Ortsbeirat im Vorfeld abgelehnt.

Von Jens Wegener