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Wustermark Saft, Honig, Marmelade – erfolgreicher Start für ersten Regionalmarkt
Lokales Havelland Wustermark Saft, Honig, Marmelade – erfolgreicher Start für ersten Regionalmarkt
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11:06 13.05.2019
Organisatorin Sandra Schröpfer und Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber. Quelle: Privat
Wustermark

Auch wenn der Regen nach vier Stunden zum Abbruch zwang, der erste Wustermarker Regionalmarkt war ein Erfolg und wird wiederholt. Etwa 80 Interessierte hatten sich Samstag auf dem Gelände der Begegnungsstätte Wustermark im Mühlenweg eingefunden, um sich die ausschließlich regionalen Produkte anzusehen. Es gab Honig, Saft, Marmelade und Handarbeiten zu kaufen, Informationsangebote zu den Themen Umwelt, Landwirtschaft und Gartenarbeit rundeten den Markt ab.

Schrottbrot vom vegetarischen Grill

Der eingerichtete Recycling-Stand für Korken, Handys, Schuhe und Kerzenreste war stets umlagert. Das Gesammelte kommt Umweltprojekten zu Gute. Auch Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber stöberte durch die Angebote. Kinder konnten sich schminken lassen und basteln, wenn sich die Eltern an einer kleinen Kräuterwanderung beteiligten.

„Bei mir kamen ausschließlich positive Rückmeldungen an. Dieser erste Markt war ein Erfolg“, sagte Sandra Schröpfer. Sie hatte gemeinsam mit Tobias Bank und vielen Helfern die Organisation übernommen. Sie freute sich besonders, dass der Versuch, nur einen vegetarischen Grill und Schrottbrot anzubieten, um auf Alternativen zu Fleisch und konventionellen Produkten aufmerksam zu machen, angenommen wurde. „Trotzdem ist es verbesserungsbedürftig.“

Zweiter Versuch im zweiten Halbjahr

Im zweiten Halbjahr, soll Schröpfer, soll es wieder einen Markt geben. Dann mit noch mehr Angeboten. „Wir wollen dafür Geld aus dem Bürgerbudget beantragen“, sagte Gemeindevertreter Tobias Bank. Langfristig könnte ein professioneller Markt etabliert werden. Der Politiker der Linken forderte von der künftigen Wustermarker Kommunalpolitik: „Wir brauchen einen Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt, der sich mit Leitbildfragen, der starken Aufmerksamkeit nach Umweltbelangen und eben auch mit Angeboten wie einem Regional- oder Wochenmarkt beschäftigt.“

Von Jens Wegener

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