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Wustermark Erkundungstour durch die märchenhafte Eiswelt
Lokales Havelland Wustermark Erkundungstour durch die märchenhafte Eiswelt
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18:27 18.12.2018
Sie erkundeten die vierte Eiswelt: Matthias Teuber, sein Sohn Lucian, Ivonne Zatkowski und ihre Tochter Julie. Quelle: Enrico Berg
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Elstal

Die Eisskulpturen sind zum Dahinschmelzen. Das ist aber nur im übertragenem Sinn gemeint, denn sonst wäre es ja ein recht kurzes Vergnügen für die Besucher in Karls Erlebnis-Dorf in Elstal. Samstag eröffnete dort die vierte Eiswelt. Das diesjährige, eisige Event steht unter dem Motto „Komm ins Erdbeerkönigreich“. Auf knapp 2000 Quadratmetern haben 24 Künstler aus zwölf Ländern, wahre Kunstwerke erschaffen. Die Eisblöcke wurden mit Kettensägen, Fräsen, Meißeln und Gratschleifern bearbeitet, bis die Skulpturen ihre Formen erreichten.

Besucher, die nicht kälteresistent sind, bekommen am Eingang der Eiswelt einen Poncho, der sie während der Begehung des Erdbeerkönigreiches warm hält. Dies hat am Sonntag auch die Elstaler Familie Zatkowski/Teuber in Anspruch genommen. Sie sind Stammgäste. „Wir freuen uns jedes Jahr auf die Eiswelt und sind immer wieder begeistert, was dort geschaffen wird”, erzählte Ivonne Zatkowski. Mit ihrem Mann Matthias Teuber und den Kindern Lucian und Lilian machte sie sich auf den Weg ins eisige Vergnügen.

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Erste Überraschung am Eingang zur Eiswelt

Bereits am Eingang gab es die erste Überraschung: An den Wänden des Korridors hängen Fotos von Eisskulpturen der letzten Eiswelten aus Elstal und Rövershagen. In einer Nische stehen drei Sessel vor einem Bildschirm, dort wird der Weg vom Eisblock zur fertigen Skulptur veranschaulicht.

In der märchenhaften Fantasiewelt der Erdbeerkönigsfamilie ist viel zu bestaunen. Man weiß gar nicht, was schöner ist: der Erdbeerkönig auf der Schaukel, das Schloss der Königsfamilie oder doch die Unterwasserwelt mit den roten Erdbeerfischen? Vielleicht ja auch die Erdbeerkutsche mit den Einhörnern oder die Mäuse vor einer anderen Kutsche. Mehrere Favoriten gab es bei Familie Zatkowski/Teuber. Mutter Ivonne und Sohn Lucian gefiel die Unterwasserwelt am besten, Papa Matthias fand „John Lennon“ besonders erwähnenswert und Tochter Lilian war begeistert von der Lauftrommel, durch die man über ein Gitter gehen konnte.

Zwei Geschmacksrichtungen der Gummibeerchen

Wem es beim Rundgang durch die Eiswelt zu kalt wird, kann sich im angrenzenden Gummibeerchenland aufwärmen. Nein, es ist kein Schreibfehler, hier ist tatsächlich Gummibeerchen gemeint, abgeleitet von Erdbeere, denn schließlich dreht sich im Erlebnis-Dorf alles um die süße, rote Frucht.

Fahrgeschäfte komplettieren das Gummibeerchenland. Quelle: Enrico Berg

In der neuen gläsernen Manufaktur kann der Besucher sehen wie die Gummibeerchen entstehen. „Die Grundmasse besteht aus Zucker, Glukosesirup, Wasser und Gelatine”, erklärte Teamleiter Manufaktur Axel Römer den schaulustigen Gästen. Dazu kommen noch natürliche Aromen und Fruchtsaftkonzentrat. Es gibt die Geschmacksrichtungen Erdbeere-Cola und Fruchtmix.

Gläserne Manufaktur ist eine Bereicherung

Beide Sorten kommen bei den Gummibeerchen-Fans offenbar sehr gut an. Familie Löser aus Brieselang gefiel der Geschmack und die Konsistenz der neuen Fruchtgummis: „Die neue Manufaktur und die Eiswelt sind toll geworden und eine Bereicherung für das Erlebnis-Dorf”, schwärmte Sandra Löser und schob wieder ein Beerchen in ihren Mund.

Von Hannelore Berg

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