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20:38 12.01.2020
Neujahrsempfang bei der Europa-Union Havelland. Quelle: Ulrich Hansbuer
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Elstal

Deutschland, Brandenburg und das Havelland haben der Europäischen Union viel zu verdanken. Daran erinnerte Hans-Peter Pohl, Kreisvorsitzender der parteiunabhängigen Europa-Union, beim Neujahrsempfang in Karls Pfannkuchen-Schmiede in Elstal.

Einzigartiges Friedensprojekt

„Das verpflichtet uns auch, alles für dieses historisch einzigartige Friedens- und Erfolgsprojekt zu tun“, betonte Pohl, der als Mitglied Nummer sieben im Jahre 2014 die Initiative in Falkensee für das Havelland mit ins Leben gerufen hatte. Mit 67 Mitgliedern ist die Europa-Union Havelland der größte Kreisverband Brandenburgs.

Schwerpunkte für 2020

Politik-Prominenz, wie die Vizepräsidentin des Landtages und CDU-Landtagsabgeordnete Barbara Richstein, und die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, die Grünen-Politikerin Ursula Nonnemacher, applaudierten gemeinsam, als Pohl in seiner Rede die Schwerpunkte für 2020 skizzierte. „Wir wollen die positiven Erfahrungen aus den Ausstellungsprojekten im vergangen Jahr im Lise-Meitner Gymnasium und in der Kant-Schule in Falkensee nutzen und die Zusammenarbeit mit Schulen im Havelland intensivieren“, so der Kreisvorsitzende.

Neujahrsempfang bei der Europa Union Havelland: Hans-Peter Pohl begrüßte die Gäste. Quelle: Urlich Hansbuer

Neben vermehrten Schulbesuchen wird auch künftig der 2018 eingeführte und alle zwei Monate stattfindende „Europäische Salon“ wieder stattfinden. Erstmals in diesem Jahr wird dazu für den 21. Februar in Jacques-Weindepot in Dallgow-Döberitz eingeladen.

Dass die Europa-Union im Havelland so erfolgreich auftritt, sei vor allem Mechthild Baumann, Hans-Ulrich Benra, Stefan Rosenbohm sowie den Beisitzern Günter Chodzinski, Rainer Ganser, Christine Schaade und Tom Schaak zu verdanken, lobte Pohl am Sonntag vor über 100 Besuchern.

Europagedanke im Brexit-Jahr

Die Begeisterung für Europa im Havelland nutzte auch der Generalsekretär der Europa-Union Deutschland, Christian Moos, als er gleich um neue Mitglieder warb. Mit dem Motto „Besser Zusammen“ kündigte er Aktionen an, die Europa gerade im „Brexit-Jahr“ den Bürgern näherbringen sollen.

Als Gastredner sprach Jobst-Hinrich Ubbelohde, Staatssekretär für Europa und Beauftragter für die Brandenburgisch-Polnische Beziehungen, zum 30. Jahrestag des Abschlusses des Deutsch-Polnischen Grenzvertrages, der sich durch Gewaltverzicht und Anerkennung der Grenze auszeichnete.

Verhältnis zu Polen

Dabei lobte er die Arbeit auf kommunaler Ebene an der Grenze, erinnerte aber auch an das geänderte Klima, das von der derzeitigen Regierung Polens zur Vorgängerregierung unter Donald Tusk zu spüren sei. „Wir wollen deshalb das Gespräch und den Austausch verbessern“, sagte Ubbelohde. Und auch Pohl äußerte sich in seiner Neujahrsrede zum Nachbarn: „Wir wollen verstehen, warum Polen sich so verhält, wie es sich verhält.“

Nach einer Stärkung durch Pfannekuchen in Karls Schmiede ging es für die „Europäer“ noch nach Asien. Frank Havemann, Repräsentant bei Karls, hatte die Besucher des Empfanges noch in die Eiswelten-Ausstellung „Asien – Ferner Osten ganz nah“ eingeladen.

Neujahrsempfang bei der Europa Union Havelland Quelle: Urlich Hansbuer

Und in seinen Ausführungen zur Zukunft in Karls Erlebnisdorf führte Havemann aus, dass der Neujahrsempfang im nächsten Jahr wohl in der neu gebauten Festscheune stattfinden wird. „Die Schmiede ist zwar gemütlich, wenn sich so viele wie heute drängeln, ist sie mittlerweile für die Europa-Union zu klein geworden“, sagte Havemann.

Das freute Hans-Peter Pohl, der auch gleich etliche Neuanmeldungen nach dem Neujahrsempfang 2020 entgegennehmen durfte.

Von Ulrich Hansbuer

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